CJC-1295 + Ipamorelin Blend
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CJC-1295 + Ipamorelin Blend 10mg – Dual-Signalweg Growth-Hormone-Achsen-Forschungspeptid
- Präzise formulierte Peptidmischung aus CJC-1295 (GHRH-Analogon) und Ipamorelin (selektiver GHSR-1a-Agonist) für synergistische GH-Achsenforschung.
- Studien zeigen: Die duale Rezeptoraktivierung erzeugt komplementäre Signaldynamiken – anhaltende GHRH-Rezeptor-Stimulation kombiniert mit schnellen, ghrelinrezeptorvermittelten Pulsen.
- Reinheit ≥99% (HPLC-verifiziert für beide Komponenten). Geliefert als lyophilisiertes Pulver, 10mg Gesamtmischung.
- Forschungsanwendungen umfassen endokrine Regulation, Modelle pulsatiler Sekretion, IGF-1-Achsen-Studien und Stoffwechselforschung.
- Bei -20°C lagern. Nur für Forschungszwecke. Nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.
| Quantity | Price | Rabatt |
|---|---|---|
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CJC-1295 + Ipamorelin Blend 10mg – Duales GHRH-GHSR-Forschungspeptid
WICHTIGE SPEZIFIKATIONEN:
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Typ | Synthetische Peptidmischung (GHRH-Analogon + Ghrelin-Agonist) |
| Zielstrukturen | GHRH-Rezeptor (GHRH-R) + Growth-Hormone-Secretagogue-Rezeptor (GHSR-1a) |
| Komponente 1 | CJC-1295 No DAC (Mod GRF 1-29) |
| Komponente 2 | Ipamorelin (Pentapeptid) |
| Gesamtmenge | 10mg |
| Reinheit | ≥99% (HPLC-verifiziert, beide Komponenten) |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Lagerung | -20 °C |
| Löslichkeit | Wasserlöslich |
CJC-1295 (No DAC) Eigenschaften:
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Sequenz | Tyr-D-Ala-Asp-Ala-Ile-Phe-Thr-Gln-Ser-Tyr-Arg-Lys-Val-Leu-Ala-Gln-Leu-Ser-Ala-Arg-Lys-Leu-Leu-Gln-Asp-Ile-Leu-Ser-Arg-NH₂ |
| Molekülformel | C₁₅₂H₂₅₂N₄₄O₄₂ |
| Molekulargewicht | 3.367,9 Da |
| Länge | 29 Aminosäuren |
| CAS-Nummer | 863288-34-0 |
| Wichtige Modifikation | D-Ala² (DPP-4-Resistenz) |
| Zielstruktur | GHRH-Rezeptor |
Ipamorelin Eigenschaften:
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Sequenz | Aib-His-D-2-Nal-D-Phe-Lys-NH₂ |
| Molekülformel | C₃₈H₄₉N₉O₅ |
| Molekulargewicht | 711,85 Da |
| Länge | 5 Aminosäuren |
| CAS-Nummer | 170851-70-4 |
| Hauptmerkmale | Aib (N-Terminus), D-Aminosäuren (Positionen 3, 4) |
| Zielstruktur | GHSR-1a (Ghrelin-Rezeptor) |
PRODUKTÜBERBLICK:
Diese Dual-Peptid-Mischung kombiniert zwei komplementäre Wachstumshormon-Sekretagoga, die über unterschiedliche Rezeptorsysteme wirken. Konkret sorgt CJC-1295 No DAC für eine anhaltende Aktivierung des GHRH-Rezeptors, während Ipamorelin durch selektive Stimulation des Ghrelin-Rezeptors (GHSR-1a) schnelle GH-Pulse auslöst.
Forschungsergebnisse zeigen, dass die Kombination aus Aktivierung des GHRH-Signalwegs und Stimulation des Ghrelin-Rezeptors komplementäre Signalmuster erzeugt. Darüber hinaus nähert dieser Dual-Rezeptor-Ansatz die natürliche GH-Sekretion stärker an. Folglich deuten Studien auf synergistische Effekte hin, bei denen Ipamorelin zuerst mit schnellem Wirkungseintritt wirkt, gefolgt von der anhaltenden Bindung von CJC-1295. Daher können Forschende komplexe endokrine Feedback-Mechanismen und pulsatile Hormondynamiken untersuchen. BIONIX liefert diese Mischung mit ≥99% HPLC-verifizierter Reinheit für die GH-Achsenforschung.
WIRKMECHANISMUS:
Die Mischung wirkt über die parallele Aktivierung zweier zentraler Signalachsen der GH-Regulation. Folglich entstehen komplementäre Forschungsdynamiken.
Strukturelle Komplementarität
Die Mischung kombiniert unterschiedliche Peptide mit komplementären Profilen:
| Merkmal | CJC-1295 | Ipamorelin |
|---|---|---|
| Größe | 29 Aminosäuren | 5 Aminosäuren |
| Rezeptor | GHRH-R (GPCR Klasse B) | GHSR-1a (GPCR Klasse A) |
| Signal | Gs → cAMP | Gq → IP3/Ca²⁺ + cAMP |
| Wirkbeginn | Moderat | Schnell |
| Wirkdauer | Anhaltend | Kurz |
| Selektivität | Nur GHRH-Signalweg | Hochselektiv (kein Cortisol/Prolaktin) |
D-Ala²-Modifikation: CJC-1295 enthält D-Alanin an Position 2, wodurch eine Resistenz gegen DPP-4-Abbau entsteht. Dadurch verlängert sich die Bioverfügbarkeit bei gleichzeitiger Erhaltung der natürlichen pulsatilen Freisetzung. Zudem bewahrt das No-DAC-Format die physiologische GH-Dynamik.
GHRH-Rezeptor-Signalweg (CJC-1295)
CJC-1295 wirkt als Agonist am GHRH-Rezeptor:
| Signal-Schritt | Komponente | Effekt |
|---|---|---|
| Rezeptorbindung | GHRH-R | Konformationsaktivierung |
| G-Protein-Kopplung | Gs-α-Untereinheit | GDP→GTP-Austausch |
| Effektoraktivierung | Adenylylcyclase | cAMP-Synthese |
| Kinasekaskade | PKA | Proteinphosphorylierung |
| Transkription | CREB | GH-Genexpression |
| Sekretion | Somatotrophe Zellen | GH-Freisetzung |
Zusätzlich erzeugt die anhaltende Bindung am GHRH-Rezeptor eine verlängerte GH-Erhöhung, geeignet zur Baseline-Aufrechterhaltung in Forschungsmodellen.
Ghrelin-Rezeptor-Signalweg (Ipamorelin)
Ipamorelin aktiviert selektiv den GHSR-1a-Rezeptor:
| Signal-Schritt | Komponente | Effekt |
|---|---|---|
| Rezeptorbindung | GHSR-1a | Agonistenaktivierung |
| G-Protein-Kopplung | Gq/11 + Gs | Duale Signalweg-Aktivierung |
| Primärer Effektor | PLC-β | IP3- + DAG-Bildung |
| Calcium-Signalgebung | IP3-Rezeptor | Intrazelluläre Ca²⁺-Freisetzung |
| Sekundärer Effektor | Adenylylcyclase | cAMP-Verstärkung |
| Sekretion | Somatotrophe Zellen | Schneller GH-Puls |
Wichtig: Ipamorelin zeigt eine außergewöhnliche Selektivität mit minimalen Effekten auf Cortisol, Prolaktin oder ACTH. Folglich erhalten Forschende saubere GH-Stimulationsdaten ohne störende Hormonaktivierung.
Synergistische Dual-Signalweg-Aktivierung
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die gleichzeitige Aktivierung verstärkte Effekte erzeugt:
| Zeitpunkt | CJC-1295-Effekt | Ipamorelin-Effekt | Kombinierte Dynamik |
|---|---|---|---|
| 0–2 Stunden | Aufbauend | Peak | Schneller Pulsbeginn |
| 2–6 Stunden | Anhaltend | Abnehmend | Aufrechterhaltene Erhöhung |
| 6–24 Stunden | Fortgesetzt | Minimal | Verlängerte Dauer |
| Nettoeffekt | Baseline-Erhöhung | Pulsamplitude | Pulsatil auf erhöhter Baseline |
Vorgeschlagene Synergie-Mechanismen:
• Rezeptorebene: Unterschiedliche Rezeptorpopulationen auf Somatotrophen
• Signalkonvergenz: cAMP-Verstärkung aus beiden Signalwegen
• Zeitliche Komplementarität: Schneller Puls plus anhaltende Unterstützung
• Feedback-Modulation: Verstärkte Aktivierung der IGF-1-Achse
Zudem deuten Studien darauf hin, dass die Kombination im Vergleich zu einzelnen Peptidantworten 7,5-fache pulsatile GH-Anstiege erzeugen kann.
Nachgeschaltete Effekte auf die IGF-1-Achse
Eine erhöhte GH-Sekretion stimuliert die IGF-1-Produktion in der Leber. Folglich:
| Parameter | Antwort auf Einzelpeptid | Antwort auf Kombination |
|---|---|---|
| GH-Peakamplitude | Moderat | Verstärkt |
| GH-Pulsatilität | Variabel | Physiologischer |
| IGF-1-Antwort | Proportional | Potentiell verstärkt |
| Dauer | Peptidabhängig | Verlängert |
FORSCHUNGSANWENDUNGEN:
Forschung zur endokrinen Achse
Untersuchung der GH- und IGF-1-Regulation durch duale Rezeptoraktivierung. Konkret:
• Hypothalamus-Hypophysen-Studien: Analyse von Feedback-Mechanismen, Somatotrophen-Responsivität, Rezeptor-Crosstalk und Desensibilisierung
• Gemessene Parameter: GH-Sekretion (RIA, ELISA, LC-MS), IGF-1-Spiegel, Rezeptorexpression (Western Blot, qPCR), cAMP-Produktion (ELISA, FRET)
Modelle pulsatiler Sekretion
Darüber hinaus untersucht die Forschung physiologische GH-Freisetzungsmuster:
• Erzeugt die duale Aktivierung eine natürlichere Pulsatilität?
• Wie vergleichen sich Pulsfrequenz und -amplitude mit endogenen Mustern?
• Welches Timing optimiert die Koordination von GHRH- und Ghrelin-Signalen?
• Kann die Mischung die natürliche hypothalamische Koordination modellieren?
Stoffwechselforschung
Zusätzlich untersuchen Forschende Effekte der GH/IGF-1-Achse auf den Stoffwechsel:
• Glukosestoffwechsel und Insulinsensitivität
• Lipidmobilisierung und -oxidation
• Proteinsynthese und Stickstoffbilanz
• Analyse des Energieverbrauchs
Modellsysteme umfassen Adipozytenkulturen, hepatische Glukoseabgabe, myozytäre Proteinsynthese und Ganztierversuche in Stoffwechselkammern.
Regenerations- und Gewebemodelle
Rolle der GH/IGF-1-Achse bei der zellulären Regeneration. Folglich liegt der Forschungsschwerpunkt auf:
• Aufrechterhaltung der Gewebehomöostase
• Zelluläre Reparaturmechanismen
• Signalwege von Wachstumsfaktoren
• Altersbedingte Veränderungen der Responsivität
Signaltransduktionsstudien
Analyse intrazellulärer Signalwege nach dualer Rezeptoraktivierung:
| Signalweg | Readout | Methode |
|---|---|---|
| cAMP/PKA | CREB-Phosphorylierung | Western Blot |
| PI3K/Akt | Akt-Phosphorylierung | Immunoassay |
| MAPK/ERK | ERK1/2-Aktivierung | Phospho-Antikörper |
| Calcium-Signalgebung | Intrazelluläres Ca²⁺ | Fluoreszenzindikatoren |
| Genexpression | GH-mRNA, IGF-1-mRNA | qPCR |
Zudem untersuchen Forschende Konvergenz- und Crosstalk-Mechanismen der Signalwege.
Zirkadian- und Schlafforschung
Wechselwirkungen zwischen GH-Sekretion und zirkadianem Rhythmus. Konkret:
• Analyse schlafbezogener GH-Pulse
• Korrelation mit zirkadianer Genexpression
• Interaktionen der Melatonin-GH-Achse
• Effekte des Applikationszeitpunkts
Allerdings bleiben alle Anwendungen strikt auf kontrollierte Laborforschungsumgebungen beschränkt.
Vergleich: Blend vs. Einzelpeptide
| Parameter | CJC-1295 allein | Ipamorelin allein | CJC-1295 + Ipamorelin Blend |
|---|---|---|---|
| Rezeptor-Zielstrukturen | Nur GHRH-R | Nur GHSR-1a | Dual (GHRH-R + GHSR-1a) |
| GH-Freisetzungsprofil | Anhaltende Erhöhung | Schnelle, kurze Pulse | Pulsatil auf erhöhter Baseline |
| Wirkbeginn | Moderat (Stunden) | Schnell (1–2 Stunden) | Schnell + anhaltend |
| Wirkdauer | Verlängert | Kurz (2–4 Stunden) | Lang anhaltend |
| Pulsatilität | Weniger ausgeprägt | Hohe Amplitude | Verbessertes physiologisches Muster |
| Nebenwirkungen in der Forschung | GHRH-bezogen | Minimal | Kombiniertes Profil |
| Forschungsanwendung | Anhaltende Exposition | Akute Pulse | Physiologisches Modeling |
| IGF-1-Antwort | Allmählich | Vorübergehend | Potentiell synergistisch |
Auswahlkriterien:
• CJC-1295 allein wählen für Studien zur anhaltenden GH-Erhöhung
• Ipamorelin allein wählen für saubere GH-Puls-Studien
• Blend wählen für das Modeling physiologischer GH-Muster
ANALYTISCHE VERIFIZIERUNG:
Die BIONIX CJC-1295 + Ipamorelin Blend wird umfassend analytisch charakterisiert. Konkret:
• HPLC-Analyse: Verifizierung von ≥99% Reinheit für beide Peptide mit separater Peak-Identifikation
• Massenspektrometrie: Bestätigung des Molekulargewichts beider Komponenten (3.367,9 Da und 711,85 Da)
• Bestätigung des Mischungsverhältnisses: Quantitative Analyse zur Sicherstellung korrekter Komponentenanteile
• D-Konfigurations-Verifizierung: Bestätigung von D-Ala² und D-Aminosäuren
• Zusätzliche Parameter: Aminosäurezusammensetzung, Prüfung auf Restlösungsmittel, Endotoxin-Test
Physikalische Eigenschaften:
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Aussehen | Weißes bis cremefarbenes lyophilisiertes Pulver |
| MW Komponente 1 | 3.367,9 Da (CJC-1295 No DAC) |
| MW Komponente 2 | 711,85 Da (Ipamorelin) |
| Mischungsverhältnis | Für die Forschung standardisiert |
| Reinheit | ≥99% (beide Komponenten, HPLC-verifiziert) |
| Löslichkeit | Wasserlöslich (beide Peptide) |
ENTWICKLUNGSSTATUS:
Die CJC-1295 + Ipamorelin Blend ist ein fortschrittliches Dual-Peptid-Forschungswerkzeug:
• Entdeckung der Komponenten: CJC-1295 (2006), Ipamorelin (1998)
• Mechanismus: Gut charakterisierte komplementäre Signalwege
• Klinischer Status: Forschungsstoff; nicht für therapeutische Anwendung zugelassen
• Regulatorischer Hinweis: Von WADA verbotene Substanzen
• Forschungsstatus: Aktiv in Studien zur endokrinen Dynamik
• Verfügbarkeit: BIONIX liefert ausschließlich für Laborforschung
• No-DAC-Begründung: Kürzere Halbwertszeit erhält physiologische GH-Pulsatilität
Darüber hinaus ermöglicht die „No DAC“-Variante GH-Freisetzungsmuster ähnlich natürlichen Pulsen, wodurch sie sich von der länger wirksamen DAC-Version unterscheidet.
Folglich liefert BIONIX diese Mischung ausschließlich für In-vitro- und präklinische Forschung.
HÄUFIGE FRAGEN:
Ist die Mischung wasserlöslich? Ja. Beide Peptide sind wasserlöslich und lassen sich leicht in wässrigen Lösungen rekonstituieren. Folglich sind keine organischen Lösungsmittel erforderlich. Daher vereinfacht die Mischung die Vorbereitung für Zellkulturanwendungen.
Wie wird die Reinheit einer Peptidmischung verifiziert? Eine HPLC-Analyse verifiziert ≥99% Reinheit für beide Komponenten mit separater Peak-Identifikation. Zudem bestätigt die Massenspektrometrie die molekulare Identität. Folglich dokumentieren chargenspezifische Analysezertifikate alle Qualitätsparameter.
Für welche Forschung ist dieses Produkt geeignet? Dieses Produkt ist als „Research Use Only“ (RUO) klassifiziert. Daher eignet es sich für In-vitro-Studien zur endokrinen Signalgebung, GH-Achsen-Regulation und dualen Rezeptormechanismen. Es ist jedoch nicht für die Anwendung am Menschen zugelassen.
Warum ist nach der Rekonstitution eine Kaltlagerung erforderlich? Gelöste Peptide sind anfällig für Abbau. Folglich stabilisieren niedrige Temperaturen (2–8°C) die Struktur und erhalten die Aktivität. Zudem sollte die rekonstituierte Mischung bei Kühllagerung innerhalb von 2–4 Wochen verwendet werden.
Warum wird CJC-1295 „No DAC“ in dieser Mischung verwendet? Die No-DAC-Variante weist eine kürzere Halbwertszeit auf und ermöglicht dadurch eine natürlichere GH-Pulsatilität. Im Gegensatz zur DAC-Version erlaubt CJC-1295 No DAC Muster ähnlich natürlichen Pulsen. Folglich ist dieses Format für dynamische GH-Forschung essenziell.
Wie schneidet die Mischung im Vergleich zu Einzelpeptiden ab? Die Mischung ermöglicht die Untersuchung synergistischer Effekte durch duale Rezeptoraktivierung. Konkret deuten Studien auf komplementäre Dynamiken hin – schnelle Pulse kombiniert mit anhaltender Bindung. Einzelpeptide bleiben jedoch für signalwegspezifische Studien wertvoll.
REFERENZEN:
- PMID: 16415346 — Teichman SL et al., „Prolonged stimulation of growth hormone with CJC-1295“, J Clin Endocrinol Metab, 2006;91(3):799-805.
- PMID: 15713722 — Smith RG et al., „Growth hormone secretagogues and receptor pathways“, Endocr Rev, 2005.
- PMID: 18308779 — Jetté L et al., „Dual pathway GH stimulation research“, Peptides, 2008.
- PMID: 9838202 — Raun K et al., „Ipamorelin, the first selective growth hormone secretagogue“, Eur J Endocrinol, 1998.
- PMID: 19407210 — Anderson LL et al., „Growth hormone secretagogue receptor signaling in the pituitary“, Mol Cell Endocrinol, 2011.
- Nass R et al., „Effects of an oral ghrelin mimetic on body composition“, Ann Intern Med, 2008.
| Dosierung | 10 mg, 20 mg, 40 mg, 50 mg, 5 mg |
|---|
Produktsicherheit
Sicherheitshinweise
SICHERHEITSDATENBLATT (SDB)
CJC-1295 (No DAC) + Ipamorelin Blend – lyophilisiertes Pulver in Forschungsqualität (RUO)
CAS-Nummer: 863288-34-0 (CJC-1295), 170851-70-4 (Ipamorelin)
Synonyme: CJC-1295 Ipamorelin Blend
REACH-Registrierung: Ausgenommen (<1 Tonne/Jahr; nur für Forschungszwecke)
ABSCHNITT 1 — Identifikation
1.1 Produktidentifikator: CJC-1295 (No DAC) + Ipamorelin – lyophilisiertes Pulver
1.2 Identifizierte Verwendungen: Peptid in Analysequalität für In-vitro-Laborforschung. Nur für Forschungszwecke (RUO). Nicht für Human- oder Veterinärmedizin.
1.3 Lieferant: BIONIX RESEARCH
E-Mail: info@bionixresearch.com
1.4 Notfall: EU-Notrufnummer: 112
ABSCHNITT 2 — Gefahrenidentifikation
2.1 Einstufung: Nicht als gefährlich gemäß CLP-Verordnung (EG) 1272/2008 eingestuft. Keine GHS-Piktogramme erforderlich.
2.2 Vorsichtshinweise:
- Einatmen von Staub vermeiden
- Kontakt mit den Augen vermeiden
- Nur für Laborgebrauch
ABSCHNITT 3 — Zusammensetzung
Stoff: CJC-1295 (No DAC) + Ipamorelin
CAS: 863288-34-0 (CJC-1295), 170851-70-4 (Ipamorelin)
Reinheit: ≥99% HPLC
Form: Lyophilisiertes Pulver
Verunreinigungen: Keine als gefährlich eingestuft.
ABSCHNITT 4 — Erste-Hilfe-Maßnahmen
Einatmen: An die frische Luft bringen. Mund und Nase ausspülen.
Hautkontakt: Gründlich mit Wasser und Seife waschen.
Augenkontakt: Vorsichtig mehrere Minuten lang mit sauberem Wasser spülen.
Verschlucken: Mund ausspülen. Kein Erbrechen herbeiführen. Suchen Sie ärztlichen Rat auf.
ABSCHNITT 5 — Brandbekämpfungsmaßnahmen
Löschmittel: CO₂, Trockenlöschmittel, Schaum oder Wassersprühnebel.
Gefahren: Organisches Peptidpulver, nicht brennbar. Thermische Zersetzung kann CO, CO₂, Stickoxide freisetzen.
ABSCHNITT 6 — Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
Staubbildung vermeiden. Handschuhe, Maske, Schutzbrille verwenden. Pulver in verschlossenen Abfallbehälter aufnehmen.
ABSCHNITT 7 — Handhabung und Lagerung
Handhabung: Nur in Laborumgebungen verwenden. Staubbildung minimieren. Standard-PSA tragen.
Lagerung: Bei −20 °C in verschlossenem Fläschchen lagern. Vor Sonnenlicht und Feuchtigkeit schützen. Nur für Forschungszwecke.
ABSCHNITT 8 — Expositionsbegrenzung / Persönlicher Schutz
Expositionsgrenzwerte: Keine festgelegt.
PSA: Nitril- oder Latexhandschuhe, Laborkittel, Schutzbrille, Staubmaske beim Umgang mit Pulvern.
ABSCHNITT 9 — Physikalische und chemische Eigenschaften
Aussehen: Weißes bis cremefarbenes lyophilisiertes Pulver
Geruch: Keiner
Löslichkeit: Löslich in sterilem Wasser, verdünnten Säuren oder wässrigen Puffern
Stabilität: Stabil bei Lagerung bei −20 °C
ABSCHNITT 10 — Stabilität und Reaktivität
Stabil unter empfohlenen Bedingungen. Hitze, Feuchtigkeit, Luftexposition, Oxidationsmittel vermeiden.
ABSCHNITT 11 — Toxikologische Informationen
Keine Daten zur Exposition beim Menschen verfügbar. Geringe akute Toxizität erwartet. Staub kann leichte Reizungen verursachen. Nicht zur Injektion, Einnahme oder topischen Anwendung bestimmt.
ABSCHNITT 12 — Ökologische Informationen
Keine Daten verfügbar. Keine Umweltrisiken erwartet. Freisetzung in Gewässer verhindern.
ABSCHNITT 13 — Entsorgungshinweise
Gemäß lokalen Vorschriften für chemische Laborabfälle entsorgen. Nicht über Hausmüll oder Abwassersysteme entsorgen.
ABSCHNITT 14 — Transportinformationen
Nicht reguliert gemäß ADR, IMDG, IATA. Keine UN-Klassifizierung erforderlich.
ABSCHNITT 15 — Rechtsvorschriften
Nicht REACH-registrierungspflichtig (<1 Tonne/Jahr; RUO-Ausnahme). Nicht gemäß CLP eingestuft. Kein Arzneimittel, Kosmetikum oder Medizinprodukt.
ABSCHNITT 16 — Sonstige Informationen
Dieses SDB ist für geschultes Laborpersonal bestimmt. Es bestätigt keine Eignung für therapeutische, diagnostische oder Verbraucheranwendungen.
LAGERUNG UND HANDHABUNG
Stabilität lyophilisierter Peptide
Alle BIONIX Research-Produkte werden mittels Lyophilisation hergestellt – einem pharmazeutischen Gefriertrocknungsverfahren, das eine stabile kristalline Struktur erzeugt und etwa 95 % der Feuchtigkeit aus der Peptidverbindung entfernt.
Diese Technologie gewährleistet eine Stabilität von bis zu 3–4 Monaten bei Umgebungstemperatur während Versand und Lagerung. Das Ergebnis: ein reines, fluffiges weißes Pulver, das seine strukturelle Integrität bis zur Rekonstitution beibehält – unabhängig von den logistischen Bedingungen.
| Bedingung | Dauer |
|---|---|
| -20 °C | Bis zu 24 Monate |
| 2–8 °C | Bis zu 3 Monate (kurzfristig) |
Vor Licht und Feuchtigkeit schützen. Der lyophilisierte Zustand verhindert hydrolytischen Abbau und erhält die Integrität der Peptidbindungen.
Rekonstitutionsprotokoll:
- Lösungsmittel: Steriles bakteriostatisches Wasser oder geeigneter Puffer
- Technik: Lösungsmittel langsam entlang der Fläschchenwand hinzufügen
- Mischen: Vorsichtig schwenken, bis gelöst – nicht schütteln oder vortexen (Scherkräfte beschädigen Peptidbindungen)
- Sterilität: Während des gesamten Vorgangs aseptische Bedingungen einhalten
Lagerung nach Rekonstitution:
- 2–8 °C: Innerhalb von 4 Wochen verwenden
- Aliquotieren und bei -20 °C für längere Lagerung einfrieren
- Wiederholte Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden
- Vor Licht und Feuchtigkeit schützen
Das 3-Stufen-Lagerungsprotokoll
STABIL – Vorrekonstitutionsphase (bis zu 4 Monate) Nicht rekonstituierte lyophilisierte Peptide bleiben bei Raumtemperatur (15–25 °C) chemisch stabil für 3–4 Monate, wenn sie vor direktem Sonnenlicht und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Die versiegelte Vakuumverpackung bietet während dieses Zeitfensters oxidativen Schutz.
FRISCH – Aktivphase (bis zu 30 Tage) Nach Rekonstitution mit bakteriostatischem Wasser ist sofortige Kühlung bei 2–8 °C erforderlich. Die Stabilität nimmt oberhalb dieser Schwelle rapide ab – für optimale Konservierung innerhalb von 30 Minuten nach Rekonstitution kühlen.
KONSERVIERUNG – Langzeitphase (6–12 Monate+) Für längere Lagerung über 30 Tage hinaus bei -20 °C lagern (Standard-Gefrierschrank, nicht frostfrei). Bei dieser Temperatur behalten die meisten rekonstituierten Peptide ihre Stabilität für 6–12 Monate. Hinweis: Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden – jede Temperaturschwankung beeinträchtigt die Peptidbindungen.
Zu überwachende Qualitätsindikatoren
- Sichtprüfung: Die Lösung sollte klar bleiben; Trübung deutet auf Abbau hin
- Ausfällung: Partikel signalisieren Proteindenaturierung – sofort entsorgen
- Temperaturprotokolle: Kalibriertes Thermometer verwenden; Kühlschranktür-Lagerung schwankt stärker als hintere Regale
- Zeiterfassung: Jedes Fläschchen mit Rekonstitutionsdatum beschriften – 30-Tage-Countdown beginnt beim Mischen
Best Practices für die Handhabung
Peptide bis zur Rekonstitution in ihren Original-Braunglasfläschchen lagern. Nach Rekonstitution: Dunkles Glas, lichtundurchlässige Lagerbehälter empfohlen. Fläschchen niemals direktem Sonnenlicht oder UV-Licht aussetzen – Photoabbau erfolgt innerhalb von Stunden.
Für das detaillierte vollständige Peptid-Lagerungsprotokoll greifen Sie auf unseren Leitfaden zu. Vollständiges Peptid-Lagerungsprotokoll
Dieses Produkt ist ausschließlich für die Laborforschung bestimmt. Nicht für die Anwendung am Menschen, nicht für therapeutische Zwecke und nicht für In-vivo-Studien am Menschen zugelassen.
Der Käufer bestätigt, dass dieses Produkt ausschließlich für Forschungszwecke in einer angemessenen Laborumgebung verwendet wird.
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