Selank

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Selank 10 mg – Synthetisches Heptapeptid für neurobiologische Forschung

  • Stabilisiertes Tuftsin-Analogon mit dualem Mechanismus, das GABA-A-Rezeptoren und Enkephalin-abbauende Enzyme angreift.
  • Präklinische Studien zeigen anxiolytische Effekte ohne Sedierung – unterscheidet sich von Benzodiazepin-Verbindungen.
  • Reinheit ≥99% (HPLC-verifiziert). Geliefert als lyophilisiertes Pulver, 10mg pro Fläschchen.
  • Forschungsanwendungen umfassen GABAerge Neurotransmission, nootropische Modelle und Immunmodulationsstudien.
  • Bei -20°C lagern. Nur für Forschungszwecke. Nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.
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Beschreibung

Selank 10 mg Peptid

Chemisches Diagramm für Selank von Edgar181 (talk) – Eigenes Werk, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9559689

WICHTIGSTE SPEZIFIKATIONEN

ParameterSpezifikation
TypSynthetisches Heptapeptid (Tuftsin-Analogon)
ZielGABA-A-Rezeptoren, Enkephalin-abbauende Enzyme
SummenformelC₃₃H₅₇N₁₁O₉
Molekulargewicht751,9 g/mol
CAS-Nummer129954-34-3
SequenzThr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro
StabilitätsmodifikationC-terminale Pro-Gly-Pro-Erweiterung
FormLyophilisiertes Pulver
Reinheit≥99 % (HPLC)
Menge10mg
Lagerung-20 °C

PRODUKTÜBERSICHT

Selank ist ein synthetisches Heptapeptid-Analogon des endogenen immunmodulatorischen Peptids Tuftsin, entwickelt für erhöhte metabolische Stabilität in der Laborforschung. Die C-terminale Pro-Gly-Pro-Erweiterung schützt vor schnellem Abbau durch Serumpeptidasen und verlängert Halbwertszeit und Bioverfügbarkeit in experimentellen Modellen.

Selank zeigt duale Mechanismen: allosterische Modulation von GABA-A-Rezeptoren und Hemmung Enkephalin-abbauender Enzyme. Präklinische Studien zeigen signifikante Effekte auf neurochemische Signalübertragung, Genexpressionsregulation und neuroimmunologische Interaktionen. BIONIX liefert Selank mit ≥99 % Reinheit für neuropharmakologische und neuroimmunologische Forschungsanwendungen.

WIRKMECHANISMUS

Selank greift in zelluläre Signalwege durch einen Multi-Target-Mechanismus ein. Als stabilisiertes Tuftsin-Derivat (Thr-Lys-Pro-Arg) behält es immunmodulatorische Affinität bei und zeigt gleichzeitig erhöhte enzymatische Resistenz gegen proteolytischen Abbau.

Modulation der GABAergen Neurotransmission:

Selank fungiert als positiver allosterischer Modulator von GABA-A-Rezeptorkomplexen und erhöht die [³H]GABA-Bindungsaffinität:

ZielMechanismusForschungseffekt
GABA-A-RezeptorPositive allosterische ModulationErhöhte GABA-Affinität, gesteigerte Chloridleitfähigkeit
GABA-TransporterGenexpressionsregulationModulierte neuronale GABA-Aufnahme
RezeptoruntereinheitenmRNA-Ebenen-BeeinflussungVeränderte Untereinheitenzusammensetzung in Frontalkortex/Hippocampus

Konsequenzen in neuronalen Kulturen: • Verstärkte Hyperpolarisation neuronaler Membranen
• Reduzierte neuronale Feuerungsraten
• Dämpfung übererregter neuronaler Netzwerke
• Nicht-kumulative Interaktionen mit Benzodiazepin-Bindungsstellen

Enkephalinase-Hemmung:

Selank hemmt Enkephalin-abbauende Enzyme und erhöht die Stabilität endogener Enkephaline:

EnzymHemmungseffektForschungsergebnis
Neutrale Endopeptidase (NEP)Kompetitive HemmungErhöhte Enkephalin-Halbwertszeit
Aminopeptidase NAktivitätsreduktionVerbesserte Opioidpeptid-Stabilität
EnkephalinaseGezielte HemmungAkkumulation endogener Enkephaline

Wichtiger Befund: Studien in Angstmodellen zeigten erhöhte Leu-Enkephalin-Halbwertszeit (tau₁/₂), die mit anxiolytischen Aktivitätsmarkern korreliert.

Neurotropher Faktor-Einfluss: Forschung deutet darauf hin, dass Selank die BDNF-Expression in hippocampalen Regionen beeinflussen kann – entscheidend für neuronales Überleben, synaptische Plastizität, Emotionsregulation und Gedächtniskonsolidierung.

Neurotransmittersystem-Effekte:

SystemBeobachteter Forschungseffekt
Serotonin (5-HT)Modulation metabolischer Signalwege
DopaminKonzentrationsbalance-Effekte
NoradrenalinRegulation von Vigilanz und Aufmerksamkeit

Genexpressionsprofiling: Nagetierstudien zeigen, dass Selank mRNA-Spiegel signifikant beeinflusst, die kodieren für: • GABA-Transporter
• GABA-A-Rezeptoruntereinheiten
• Neurochemische Signalkomponenten
• Zytokine (IL-6) und Chemokine
• Bcl6-Gen (Immunentwicklung)

Vergleichendes Profil:

EigenschaftSelankSemaxDiazepam
TypHeptapeptid (Tuftsin-Analogon)Heptapeptid (ACTH-Analogon)Benzodiazepin
Primäres ZielGABA-A, EnkephalinaseBDNF/TrkB, NeurogeneseGABA-A-Agonist
ForschungsschwerpunktAngst, Kognition, ImmunitätNeuroprotektion, Schlaganfall, KognitionAngst, Sedierung
Sedierende EffekteNicht beobachtetNicht beobachtetSignifikant
BDNF-EinflussModeratStarkKeiner
Enkephalinase-HemmungJaNeinNein
Metabolische StabilitätErhöht (C-terminale Modifikation)Erhöht (PGP-Sequenz)Hoch
Klinischer StatusRussland zugelassen (Nasenspray)Russland zugelassenWeltweit verschreibungspflichtig
ForschungsanwendungenAnxiolytisch, nootropisch, ImmunmodulationNeuroprotektion, KognitionAnxiolytische Referenz

FORSCHUNGSANWENDUNGEN

Anxiolytische Forschungsmodelle: Untersuchung angstbezogener Verhaltensweisen in präklinischen Modellen ohne sedierende Effekte. Studien zeigen Abschwächung aversiver Zeichen in Entzugsmodellen, erhöhte taktile Empfindlichkeitsschwellen und Reduktion angstähnlicher Verhaltensweisen in Elevated-Plus-Maze-Tests – was es von Benzodiazepin-Verbindungen unterscheidet.

Nootropische Forschung: Analyse kognitiver Funktionen durch BDNF-Hochregulation, Neurotransmitter-Balance-Optimierung und verbesserte Aufmerksamkeits-, Lern- und Gedächtniskonsolidierungsmarker in Labormodellen.

Genexpressionsstudien: Transkriptionsprofiling zur Untersuchung, wie Neuropeptid-Interventionen neuronale Erregbarkeit auf mRNA-Ebene modulieren – mit Fokus auf GABA-Transporter und GABA-A-Rezeptoruntereinheiten in Frontalkortex und Hippocampus.

Immunmodulationsforschung: Untersuchung der Immunfunktion in Milzgewebemodellen, Analyse von Zytokinexpression (IL-6), Chemokinproduktion und Bcl6-Genexpression – mit Schwerpunkt auf neuroimmunologischen Schnittstellen-Interaktionen.

Elektrophysiologische Analyse: Gewebeschnitt-Präparationen zur Charakterisierung allosterischer GABA-Rezeptor-Modulationen, Kartierung der Chlorid-Ionenkanal-Kinetik unter synthetischem Peptid-Einfluss.

Neurotransmitter-Balance-Studien: Forschung zur Modulation von Serotonin-, Dopamin- und Noradrenalin-Signalwegen – Untersuchung von Vigilanz-, Aufmerksamkeits- und Emotionsregulationsmechanismen.

ANALYTISCHE VERIFIZIERUNG

BIONIX Selank durchläuft umfassende analytische Charakterisierung:

HPLC-Analyse: ≥99 % Reinheitsbestätigung via optimierter chromatographischer Trennung
Massenspektrometrie (MS): Identitätsverifizierung und Molekulargewichtsbestätigung (751,9 g/mol)
Sequenzbestätigung: Thr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro-Validierung
Endotoxin-Test: Laborqualitätssicherung
Stabilitätsbewertung: Pro-Gly-Pro-Erweiterungs-Verifizierung

Physikalische Eigenschaften:

EigenschaftSpezifikation
AussehenWeißes bis cremefarbenes lyophilisiertes Pulver
Molekulargewicht751,9 g/mol
SequenzThr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro
StabilitätsmerkmalC-terminale Pro-Gly-Pro-Erweiterung
Reinheit≥99 % (HPLC-verifiziert)

ENTWICKLUNGSSTATUS

Selank hat unterschiedlichen regulatorischen Status je nach Region:

Russland: Zugelassen zur Angstbehandlung; verfügbar als Nasenspray-Formulierung
Europäische Union: Nicht für klinische Anwendung zugelassen; nur Forschungssubstanz
Vereinigte Staaten: Nicht FDA-zugelassen; nur für Forschungszwecke
Forschungsstatus: Umfangreiche präklinische Studien; klinische Daten hauptsächlich aus russischen Studien
Globale Forschung: Laufende Untersuchungen in neurologischen, immunologischen und kognitiven Bereichen
WADA-Status: Forschungssubstanz (aktuelle Verbotsliste prüfen)

BIONIX Selank wird ausschließlich für Laborforschungszwecke geliefert – nicht für therapeutische Anwendung am Menschen, klinische Verabreichung oder diagnostische Anwendungen.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Was ist der Wirkmechanismus von Selank?
Selank wirkt über duale Mechanismen: (1) positive allosterische Modulation von GABA-A-Rezeptoren, Verstärkung der GABA-Bindung und Chloridleitfähigkeit; (2) kompetitive Hemmung Enkephalin-abbauender Enzyme (NEP, Aminopeptidase N), Erhöhung der Stabilität endogener Enkephaline. Zusätzlich zeigt die Forschung Effekte auf BDNF-Expression und Neurotransmittersystem-Modulation (Serotonin, Dopamin, Noradrenalin).

Wie unterscheidet sich Selank von Semax?
Beide sind in Russland entwickelte Heptapeptide mit erhöhter metabolischer Stabilität, wirken jedoch über unterschiedliche Mechanismen. Selank zielt auf GABA-A-Rezeptoren und Enkephalinase (anxiolytischer/kognitiver Fokus), während Semax primär BDNF/TrkB-Signalwege und Neurogenese beeinflusst (neuroprotektiver Fokus). Selank ist ein Tuftsin-Analogon; Semax ist ein ACTH-Analogon. Keines erzeugt sedierende Effekte wie Benzodiazepine.

Was ist die Bedeutung der Pro-Gly-Pro-Erweiterung?
Die C-terminale Pro-Gly-Pro-Sequenz bietet außergewöhnliche Stabilität gegen Serumpeptidasen, die natives Tuftsin innerhalb von Minuten abbauen. Diese strukturelle Verbesserung verlängert die Halbwertszeit, verbessert die Bioverfügbarkeit in experimentellen Modellen und ermöglicht präzise Langzeitbeobachtungen mit reduzierten Dosierungsfrequenzen.

Was sind die primären Forschungsanwendungen?
Anxiolytische Verhaltensmodelle (ohne Sedierung), nootropische/kognitive Funktionsstudien, GABAerge Neurotransmissionsforschung, Genexpressionsprofiling neurochemischer Rezeptoren, Immunmodulations- und neuroimmunologische Schnittstellenstudien sowie elektrophysiologische GABA-Rezeptor-Charakterisierung. Alle Anwendungen beschränkt auf kontrollierte Laborumgebungen.

Welche Lagerbedingungen sind erforderlich?
Lyophilisiertes Pulver erfordert Lagerung bei -20 °C für Langzeitstabilität (bis zu 24 Monate). Nach Rekonstitution bei 2–8 °C lagern und innerhalb von 4 Wochen verwenden. Für längere Lagerung rekonstituierter Lösung Aliquots vorbereiten und bei -20 °C einfrieren, wiederholte Gefrier-Tau-Zyklen vermeiden.

Ist Selank für klinische Anwendung zugelassen?
Selank ist in Russland zur Angstbehandlung als Nasenspray-Formulierung zugelassen. Es ist nicht FDA- oder EMA-zugelassen und ausschließlich für Laborforschung in EU und USA verfügbar. BIONIX liefert Material in Forschungsqualität nur für Laboranwendungen – nicht für therapeutische Anwendung am Menschen.

REFERENZEN

  • PMID: 26903870 – Selank beeinflusst Genexpression der GABAergen Neurotransmission (Front Pharmacol, 2016)
  • PMID: 11420065 – Hemmende Wirkung auf Enkephalin-abbauende Enzyme (Bull Exp Biol Med, 2001)
  • PMID: 21831414 – Expression entzündungsbezogener Gene unter Selank (Regul Pept, 2011)
  • Präklinische Studien – Anxiolytische Effekte und Abschwächung in Entzugsmodellen
  • Neurochemische Forschung – Neurotransmittersystem-Modulationsmechanismen
  • Genexpressionsstudien – GABA-Transporter- und Rezeptoruntereinheiten-mRNA-Analyse
Zusätzliche Informationen
Dosierung10 mg, 20 mg, 40 mg, 50 mg, 5 mg
Produktsicherheit

Produktsicherheit

Sicherheitshinweise

SICHERHEITSDATENBLATT (SDB)

Selank – Lyophilisiertes Pulver in Forschungsqualität (RUO)

CAS-Nummer: 129954-34-3
Synonyme: Thr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro
REACH-Registrierung: Ausgenommen (<1 Tonne/Jahr; nur für Forschungszwecke)

ABSCHNITT 1 — Identifikation

1.1 Produktbezeichnung: Selank – Lyophilisiertes Pulver

1.2 Identifizierte Verwendungen: Peptid in Analysequalität für In-vitro-Laborforschung. Nur für Forschungszwecke (RUO). Nicht für Human- oder Veterinärmedizin.

1.3 Lieferant: BIONIX RESEARCH
E-Mail: info@bionixresearch.com

1.4 Notfall: EU-Notrufnummer: 112

ABSCHNITT 2 — Gefahrenidentifikation

2.1 Einstufung: Nicht als gefährlich gemäß CLP-Verordnung (EG) 1272/2008 eingestuft. Keine GHS-Piktogramme erforderlich.

2.2 Vorsichtshinweise:

  • Einatmen von Staub vermeiden
  • Kontakt mit den Augen vermeiden
  • Nur für Laborgebrauch

ABSCHNITT 3 — Zusammensetzung

Substanz: Selank
CAS: 129954-34-3
Reinheit: ≥99% HPLC
Form: Lyophilisiertes Pulver
Verunreinigungen: Keine als gefährlich eingestuft.

ABSCHNITT 4 — Erste-Hilfe-Maßnahmen

Einatmen: An die frische Luft bringen. Mund und Nase ausspülen.

Hautkontakt: Gründlich mit Wasser und Seife waschen.

Augenkontakt: Vorsichtig mehrere Minuten lang mit sauberem Wasser spülen.

Verschlucken: Mund ausspülen. Kein Erbrechen herbeiführen. Ärztlichen Rat einholen.

ABSCHNITT 5 — Brandbekämpfungsmaßnahmen

Löschmittel: CO₂, Trockenlöschmittel, Schaum oder Wassersprühnebel.

Gefahren: Organisches Peptidpulver, nicht brennbar. Thermische Zersetzung kann CO, CO₂, Stickoxide freisetzen.

ABSCHNITT 6 — Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

Staubbildung vermeiden. Handschuhe, Maske, Schutzbrille verwenden. Pulver in verschlossenen Abfallbehälter aufnehmen.

ABSCHNITT 7 — Handhabung und Lagerung

Handhabung: Nur in Laborumgebungen verwenden. Staubbildung minimieren. Standard-PSA tragen.

Lagerung: Bei −20 °C in verschlossenem Fläschchen lagern. Vor Sonnenlicht und Feuchtigkeit schützen. Nur für Forschungszwecke.

ABSCHNITT 8 — Expositionsbegrenzung / Persönlicher Schutz

Expositionsgrenzwerte: Keine festgelegt.

PSA: Nitril- oder Latexhandschuhe, Laborkittel, Schutzbrille, Staubmaske beim Umgang mit Pulvern.

ABSCHNITT 9 — Physikalische und chemische Eigenschaften

Aussehen: Weißes bis cremefarbenes lyophilisiertes Pulver
Geruch: Keiner
Löslichkeit: Löslich in sterilem Wasser, verdünnten Säuren oder wässrigen Puffern
Stabilität: Stabil bei Lagerung bei −20 °C

ABSCHNITT 10 — Stabilität und Reaktivität

Stabil unter empfohlenen Bedingungen. Hitze, Feuchtigkeit, Luftexposition, Oxidationsmittel vermeiden.

ABSCHNITT 11 — Toxikologische Informationen

Keine Daten zur Humanexposition verfügbar. Geringe akute Toxizität erwartet. Staub kann leichte Reizungen verursachen. Nicht für Injektion, Verschlucken oder topische Anwendung vorgesehen.

ABSCHNITT 12 — Ökologische Informationen

Keine Daten verfügbar. Keine Umweltrisiken erwartet. Freisetzung in Gewässer verhindern.

ABSCHNITT 13 — Entsorgungshinweise

Gemäß lokalen Vorschriften für chemische Laborabfälle entsorgen. Nicht über Hausmüll oder Abwassersysteme entsorgen.

ABSCHNITT 14 — Transportinformationen

Nicht reguliert gemäß ADR, IMDG, IATA. Keine UN-Klassifizierung erforderlich.

ABSCHNITT 15 — Rechtsvorschriften

Nicht REACH-registrierungspflichtig (<1 Tonne/Jahr; RUO-Ausnahme). Nicht gemäß CLP eingestuft. Kein Arzneimittel, Kosmetikum oder Medizinprodukt.

ABSCHNITT 16 — Sonstige Informationen

Dieses SDB ist für geschultes Laborpersonal bestimmt. Es bestätigt keine Eignung für therapeutische, diagnostische oder Verbraucheranwendungen.

Lagerung

LAGERUNG UND HANDHABUNG

Stabilität lyophilisierter Peptide

Alle BIONIX Research-Produkte werden mittels Lyophilisation hergestellt – einem pharmazeutischen Gefriertrocknungsverfahren, das eine stabile kristalline Struktur erzeugt und etwa 95 % der Feuchtigkeit aus der Peptidverbindung entfernt.

Diese Technologie gewährleistet eine Stabilität von bis zu 3–4 Monaten bei Umgebungstemperatur während Versand und Lagerung. Das Ergebnis: ein reines, fluffiges weißes Pulver, das seine strukturelle Integrität bis zur Rekonstitution beibehält – unabhängig von den logistischen Bedingungen.

BedingungDauer
-20 °CBis zu 24 Monate
2–8 °CBis zu 3 Monate (kurzfristig)

Vor Licht und Feuchtigkeit schützen. Der lyophilisierte Zustand verhindert hydrolytischen Abbau und erhält die Integrität der Peptidbindungen.

Rekonstitutionsprotokoll:

  • Lösungsmittel: Steriles bakteriostatisches Wasser oder geeigneter Puffer
  • Technik: Lösungsmittel langsam entlang der Fläschchenwand hinzufügen
  • Mischen: Vorsichtig schwenken, bis gelöst – nicht schütteln oder vortexen (Scherkräfte beschädigen Peptidbindungen)
  • Sterilität: Während des gesamten Vorgangs aseptische Bedingungen einhalten

Lagerung nach Rekonstitution:

  • 2–8 °C: Innerhalb von 4 Wochen verwenden
  • Aliquotieren und bei -20 °C für längere Lagerung einfrieren
  • Wiederholte Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden
  • Vor Licht und Feuchtigkeit schützen

Das 3-Stufen-Lagerungsprotokoll

STABIL – Vorrekonstitutionsphase (bis zu 4 Monate) Nicht rekonstituierte lyophilisierte Peptide bleiben bei Raumtemperatur (15–25 °C) chemisch stabil für 3–4 Monate, wenn sie vor direktem Sonnenlicht und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Die versiegelte Vakuumverpackung bietet während dieses Zeitfensters oxidativen Schutz.

FRISCH – Aktivphase (bis zu 30 Tage) Nach Rekonstitution mit bakteriostatischem Wasser ist sofortige Kühlung bei 2–8 °C erforderlich. Die Stabilität nimmt oberhalb dieser Schwelle rapide ab – für optimale Konservierung innerhalb von 30 Minuten nach Rekonstitution kühlen.

KONSERVIERUNG – Langzeitphase (6–12 Monate+) Für längere Lagerung über 30 Tage hinaus bei -20 °C lagern (Standard-Gefrierschrank, nicht frostfrei). Bei dieser Temperatur behalten die meisten rekonstituierten Peptide ihre Stabilität für 6–12 Monate. Hinweis: Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden – jede Temperaturschwankung beeinträchtigt die Peptidbindungen.

Zu überwachende Qualitätsindikatoren

  • Sichtprüfung: Die Lösung sollte klar bleiben; Trübung deutet auf Abbau hin
  • Ausfällung: Partikel signalisieren Proteindenaturierung – sofort entsorgen
  • Temperaturprotokolle: Kalibriertes Thermometer verwenden; Kühlschranktür-Lagerung schwankt stärker als hintere Regale
  • Zeiterfassung: Jedes Fläschchen mit Rekonstitutionsdatum beschriften – 30-Tage-Countdown beginnt beim Mischen

Best Practices für die Handhabung

Peptide bis zur Rekonstitution in ihren Original-Braunglasfläschchen lagern. Nach Rekonstitution: Dunkles Glas, lichtundurchlässige Lagerbehälter empfohlen. Fläschchen niemals direktem Sonnenlicht oder UV-Licht aussetzen – Photoabbau erfolgt innerhalb von Stunden.

Für das detaillierte vollständige Peptid-Lagerungsprotokoll greifen Sie auf unseren Leitfaden zu. Vollständiges Peptid-Lagerungsprotokoll

Rechtliche Hinweise

Dieses Produkt ist ausschließlich für die Laborforschung bestimmt. Nicht für die Anwendung am Menschen, nicht für therapeutische Zwecke und nicht für In-vivo-Studien am Menschen zugelassen.

Der Käufer bestätigt, dass dieses Produkt ausschließlich für Forschungszwecke in einer angemessenen Laborumgebung verwendet wird.