CJC-1295 No DAC

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CJC-1295 No DAC (Mod GRF 1-29) Peptid 10 mg – Tetrasubstituiertes GHRH-Analogon für endokrine Forschung

  • Synthetisches tetrasubstituiertes Analogon des Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH 1-29), entwickelt für erhöhte Stabilität gegen enzymatischen Abbau bei Beibehaltung natürlicher pulsatiler Freisetzungscharakteristika.
  • Studien zeigen GHRH-Rezeptoraktivierung, Adenylylcyclase-Stimulation und cAMP-Signalweg-Aktivierung.
  • Reinheit ≥99% (HPLC-verifiziert). Geliefert als lyophilisiertes Pulver, 10mg pro Fläschchen.
  • Forschungsanwendungen umfassen GHRH-Rezeptorbindungsstudien, Hypophysenfunktionsmodelle und Struktur-Aktivitäts-Beziehungsanalysen.
  • Bei -20°C lagern. Nur für Forschungszwecke. Nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.
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Beschreibung

CJC-1295 No DAC (Mod GRF 1-29) Peptid 10mg – Tetrasubstituiertes GHRH-Analogon

WICHTIGE SPEZIFIKATIONEN:

ParameterSpezifikation
TypTetrasubstituiertes GHRH-Analogon
ZielGrowth Hormone-Releasing Hormone Rezeptor (GHRH-R)
SynonymeModified GRF 1-29, Mod GRF (1-29)
SequenzTyr-D-Ala-Asp-Ala-Ile-Phe-Thr-Gln-Ser-Tyr-Arg-Lys-Val-Leu-Ala-Gln-Leu-Ser-Ala-Arg-Lys-Leu-Leu-Gln-Asp-Ile-Leu-Ser-Arg-NH₂
MolekülformelC₁₅₂H₂₅₂N₄₄O₄₂
Molekulargewicht3.367,9 Da
CAS-Nummer863288-34-0
Länge29 Aminosäuren
C-TerminusAmidiert (-NH₂)
HauptmodifikationD-Alanin an Position 2 (DPP-4-Resistenz)
Reinheit≥99 % (HPLC)
FormLyophilisiertes Pulver
Lagerung-20 °C
Menge10mg

PRODUKTÜBERBLICK:

CJC-1295 No DAC, auch bekannt als Modified GRF 1-29, ist ein tetrasubstituiertes synthetisches Analogon des natürlichen Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH 1-29). Insbesondere verbessert dieses Peptid die Stabilität gegen enzymatischen Abbau bei gleichzeitiger Beibehaltung natürlicher pulsatiler Freisetzungscharakteristika. Im Gegensatz zur DAC-Version (Drug Affinity Complex) fehlt diesem Peptid die Albumin-bindende Konjugation. Folglich weist es eine kürzere Halbwertszeit auf, die die physiologische GHRH-Dynamik genauer nachahmt.

Forschungen zeigen, dass das D-Alanin an Position 2 eine signifikante Resistenz gegen Dipeptidylpeptidase-4 (DPP-4) erzeugt. Darüber hinaus verlängert diese Modifikation die Bioverfügbarkeit bei gleichzeitiger Erhaltung der Rezeptorbindungsaffinität. Daher macht das Fehlen der DAC-Modifikation diese Variante besonders geeignet für Studien, die eine präzise Kontrolle pulsatiler Hormondynamik erfordern. BIONIX liefert CJC-1295 No DAC mit ≥99% HPLC-verifizierter Reinheit.

WIRKMECHANISMUS:

CJC-1295 No DAC wirkt als Agonist am GHRH-Rezeptor und initiiert eine gut charakterisierte Signalkaskade.

Strukturelle Modifikationen

Das Peptid enthält vier strategische Aminosäuresubstitutionen im Vergleich zu nativem GHRH (1-29):

PositionNatives GHRHModifiziertes GRFZweck
Position 2Ala (L)D-Ala (D)DPP-4-Resistenz (primär)
Position 8AsnGlnErhöhte Stabilität
Position 15GlyAlaStrukturelle Stabilität
Position 27MetLeu/NleOxidationsresistenz

D-Alanin an Position 2: Diese Modifikation ist entscheidend für Forschungsanwendungen. Natives GHRH wird schnell zwischen den Positionen 2 und 3 durch DPP-4 gespalten, was zu einer Plasmahalbwertszeit von nur ~7 Minuten führt. Folglich erzeugt die D-Aminosäure-Konfiguration eine stereochemische Barriere, die die DPP-4-Erkennung verhindert. Dadurch verlängert sich die Bioverfügbarkeit auf ~30 Minuten.

Zusätzliche stabilisierende Modifikationen: Die verbleibenden Substitutionen adressieren andere Abbauwege einschließlich Deamidierung (Asn→Gln), Rückgratflexibilität (Gly→Ala) und Methioninoxidation (Met→Leu/Nle). Daher bietet die tetrasubstituierte Struktur umfassende metabolische Stabilität.

GHRH-Rezeptor-Signalgebung

Der GHRH-R ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor der Klasse B, der auf anterioren Hypophysen-Somatotrophen exprimiert wird:

Signal-SchrittKomponenteEffekt
LigandenbindungGHRH-R extrazelluläre DomäneKonformationsänderung
G-Protein-KopplungGs-α-UntereinheitGDP→GTP-Austausch
Effektor-AktivierungAdenylylcyclaseKatalytische Aktivierung
Second MessengercAMPIntrazellulärer Anstieg
KinasekaskadePKAProteinphosphorylierung
GentranskriptionCREBGH-Genexpression
SekretionVesikel-ExozytoseGH-Freisetzung

Zusätzlich involviert die GHRH-R-Aktivierung spannungsgesteuerte Calciumkanäle. Folglich löst der Calciumeinstrom Vesikelfusion und schnelle GH-Exozytose aus. Darüber hinaus ermöglicht diese duale Signalgebung akute sekretorische Antworten in Forschungsmodellen.

No DAC vs. DAC Vergleich

Entscheidend bestimmt das Fehlen der DAC-Modifikation die Freisetzungscharakteristika:

ParameterCJC-1295 No DACCJC-1295 DAC
Halbwertszeit~30 Minuten5,8-9,2 Tage
MechanismusDirekter GHRH-R-AgonismusAlbuminbindung + Agonismus
FreisetzungsmusterPulsatil, akute SpitzenKontinuierlich, anhaltend
Spitzeneffekt1-4 Stunden2-4 Stunden (anhaltend)
Dauer~24 Stunden oder weniger6+ Tage
IGF-1-AntwortVorübergehendAnhaltend (9-11 Tage)
ForschungsanwendungAkute SignalstudienLangzeit-Expositionsstudien
RezeptorbelegungIntermittierendKontinuierlich
DesensibilisierungsrisikoNiedrigerHöheres Potenzial

Pulsatile Bedeutung: No DAC-Signalgebung ahmt natürliche hypothalamische Freisetzungsmuster enger nach. Folglich kann dies wichtig sein für die Aufrechterhaltung normaler Rezeptorsensitivität und Rückkopplungsregulation in Forschungsmodellen.

Vergleich zu nativem GHRH

ParameterNatives GHRH 1-29CJC-1295 No DAC
Halbwertszeit~7 Minuten~30 Minuten
DPP-4-AnfälligkeitHochNiedrig
OxidationsanfälligkeitHoch (Met²⁷)Niedrig
DeamidierungstendenzModeratReduziert
GHRH-R-BindungReferenzErhalten
Praktischer NutzenBegrenztErweiterte Forschungsfenster

FORSCHUNGSANWENDUNGEN:

GHRH-Rezeptor-Bindungsstudien

CJC-1295 No DAC ermöglicht die Untersuchung von Ligand-Rezeptor-Interaktionen. Insbesondere:

Assay-Typen: Radioligandenbindung (Kd, Bmax), Kompetitionsbindung (IC50, Ki), Oberflächenplasmonresonanz (kon, koff), Fluoreszenzpolarisation
Forschungsfragen: Wie beeinflussen tetrasubstituierte Modifikationen die Bindungskinetik? Welche Struktur-Aktivitäts-Beziehungen existieren für GHRH-Analoga? Wie übersetzt sich DPP-4-Resistenz in verlängerte Rezeptorbelegung?

cAMP-Signalassays

Analyse der Adenylylcyclase-Aktivierung und nachgeschalteter Signalwege:

Assay-MethodePrinzipForschungsanwendung
cAMP-ELISAKompetitiver ImmunoassayQuantitative cAMP-Spiegel
FRET-SensorenEchtzeit-DynamikZeitliche cAMP-Veränderungen
Luciferase-ReporterCRE-gesteuerte TranskriptionGenexpressions-Readout
PKA-AssaysSubstratphosphorylierungKinase-Aktivität

Nachgeschaltete Readouts: CREB-Phosphorylierung (Ser133), GH-Gentranskription (qPCR) und GH-Sekretion (RIA, ELISA).

Struktur-Aktivitäts-Beziehungsstudien

Vergleichende Analyse von GHRH-Analoga in der Forschung:

Parameter: Rezeptorbindungsaffinität, Potenz (EC50), Wirksamkeit (maximale Antwort), metabolische Stabilität
Vergleiche: Natives GHRH, Sermorelin, verschiedene substituierte Analoga, DPP-4-sensitive vs. resistente Varianten

Hypophysenfunktionsmodelle

Untersuchung der Somatotroph-Physiologie. Folglich umfassen Modellsysteme:

• Primäre Hypophysenzellkulturen
• GH3-Zelllinie (Ratten-Hypophysentumor)
• Perfundierte Hypophysenpräparate
• In-vivo-Hypophysenfunktionstests

Gemessene Parameter: GH-Freisetzungskinetik, Desensibilisierung/Tachyphylaxie, Rezeptorinternalisierung und Feedback-Regulationsmechanismen.

Pharmakokinetische Studien

Analyse der Peptidstabilität und -verteilung. Insbesondere:

• Bestimmung der Plasmahalbwertszeit
• DPP-4-Abbaukinetik
• Gewebeverteilungsmuster
• Vergleiche modifizierter vs. unmodifizierter Peptide

Pulsatile Dynamikforschung

Studien, die physiologische Freisetzungsmuster erfordern:

• Akute Signalantworten
• Rezeptordesensibilisierungskinetik
• Intermittierende vs. kontinuierliche Besetzungseffekte
• Auswasch- und Erholungsprotokolle

Allerdings bleiben alle Anwendungen strikt auf kontrollierte Laborforschungsumgebungen beschränkt.

ANALYTISCHE VERIFIZIERUNG:

BIONIX CJC-1295 No DAC durchläuft eine umfassende analytische Charakterisierung:

HPLC-Analyse: ≥99 % Reinheit mittels Umkehrphasen-Gradientenchromatographie, Trennung der Probenkomponenten basierend auf chemischen Wechselwirkungen
Massenspektrometrie: Exakte Molekulargewichtsbestätigung (3.367,9 Da) und Sequenzverifizierung einschließlich D-Ala²-Modifikation
D-Ala²-Verifizierung: Stereochemiebestätigung für DPP-4-Resistenz
Zusätzliche Parameter: Aminosäurezusammensetzung, Restlösungsmittelprüfung, Peptidgehalt, Endotoxinprüfung (LAL)

Physikalische Eigenschaften:

EigenschaftSpezifikation
AussehenWeißes bis cremefarbenes lyophilisiertes Pulver
Molekulargewicht3.367,9 Da
Sequenz29 Aminosäuren (tetrasubstituiert)
HauptmerkmalD-Ala² (Position 2)
Reinheit≥99 % (HPLC-verifiziert)
LöslichkeitWasserlöslich
StabilitätLyophilisiert >24 Monate bei -20 °C

ENTWICKLUNGSSTATUS:

CJC-1295 No DAC stellt ein etabliertes Forschungswerkzeug für GHRH-Rezeptorstudien dar:

Entdeckung: 2005 (Jetté et al., tetrasubstituiertes Analogdesign)
Mechanismus: Gut charakterisierte Klasse-B-GPCR-Aktivierung über Gs/cAMP-Signalweg
Klinischer Status: Forschungssubstanz; nicht für therapeutische Anwendung zugelassen
Regulatorischer Hinweis: WADA-verbotene Substanz (Kategorie Wachstumshormon-Sekretagoga)
No-DAC-Begründung: Kürzere Halbwertszeit bewahrt physiologische Pulsatilität, die für akute Signalstudien essenziell ist
DAC-Unterscheidung: DAC-Version (Albumin-bindend) ist eine eigenständige Verbindung mit unterschiedlicher Pharmakokinetik
Verfügbarkeit: BIONIX liefert ausschließlich für kontrollierte Laborforschung

Im Gegensatz zur DAC-Variante ermöglicht das No-DAC-Format die Untersuchung pulsatiler Hormondynamik. Folglich wählen Forscher diese Variante für akute Signalstudien und pharmakokinetische Analysen.

HÄUFIGE FRAGEN:

Was unterscheidet CJC-1295 No DAC von der DAC-Version? CJC-1295 No DAC fehlt die Drug-Affinity-Complex-Konjugation. Folglich weist es eine kürzere Halbwertszeit auf (~30 Minuten vs. 5,8–9,2 Tage) und pulsatile Freisetzungscharakteristika. Im Gegensatz zur kontinuierlichen Rezeptorstimulation der DAC-Version ahmt No DAC natürliche GHRH-Freisetzungsmuster enger nach. Daher wird No DAC für akute Signalstudien bevorzugt, während DAC für Langzeitexpositionsforschung geeignet ist.

Wie wird dieses Peptid in der Laborforschung verwendet? Studien setzen CJC-1295 No DAC ein, um GHRH-Rezeptorbindungskinetik, Adenylylcyclase-Aktivierung und cAMP-Signalwege zu untersuchen. Darüber hinaus nutzen Forscher es für Struktur-Aktivitäts-Beziehungsstudien zum Vergleich von GHRH-Analoga, Hypophysenfunktionsmodelle und pharmakokinetische Analysen der Peptidstabilität.

Was sind die vier Aminosäuresubstitutionen? Die tetrasubstituierte Struktur enthält: D-Alanin an Position 2 (kritische DPP-4-Resistenz), Glutamin an Position 8 (Deamidierungsschutz), Alanin an Position 15 (strukturelle Stabilität) und Leucin/Norleucin an Position 27 (Oxidationsresistenz). Insbesondere bietet die D-Ala²-Modifikation primäre metabolische Stabilität und verlängert die Halbwertszeit von ~7 Minuten auf ~30 Minuten.

Welche Lagerbedingungen erhalten die Stabilität? Lyophilisiertes Pulver erfordert Lagerung bei -20 °C für Langzeitstabilität (bis zu 24 Monate). Zusätzlich vor Licht und Feuchtigkeit schützen. Darüber hinaus wiederholte Gefrier-Tau-Zyklen vermeiden. Folglich nach Rekonstitution bei 2–8 °C lagern und innerhalb von 2–4 Wochen verwenden oder Aliquots vorbereiten und für verlängerte Lagerung einfrieren.

Warum No DAC statt DAC für die Forschung wählen? No DAC wird für Studien bevorzugt, die präzise Kontrolle pulsatiler Hormondynamik, akuter Signalantworten und Rezeptordesensibilisierungskinetik erfordern. Insbesondere ermöglicht die kürzere Halbwertszeit saubereres Auswaschen zwischen Dosen und physiologischere Rezeptorbesetzungsmuster. Jedoch eignen sich DAC-Varianten besser für Langzeitexpositionsprotokolle und kumulative Effektstudien.

Was ist der Mechanismus der DPP-4-Resistenz? Natives GHRH wird durch DPP-4 schnell zwischen den Positionen 2 und 3 gespalten. Folglich schafft die D-Ala²-Modifikation eine stereochemische Barriere, die die Enzymerkennung verhindert. Dadurch behält das Peptid seine strukturelle Integrität im Plasma bei, verlängert Forschungsbeobachtungsfenster und bewahrt gleichzeitig volle GHRH-Rezeptorbindungsaffinität.

REFERENZEN:

  • PMID: 15961554 — Jetté L et al., „Menschlicher Wachstumshormon-Releasing-Faktor (hGRF)1–29-Albumin-Biokonjugate aktivieren den GRF-Rezeptor“, Endocrinology, 2005.
  • PMID: 3531238 — Frohman LA et al., „Schneller enzymatischer Abbau von Wachstumshormon-Releasing-Hormon“, J Clin Invest, 1986.
  • PMID: 12109870 — Izdebski J et al., „Neue potente hGH-RH-Analoga mit erhöhter Resistenz gegen enzymatischen Abbau“, J Pept Sci, 2002.
  • PMID: 16352683 — Teichman SL et al., „Verlängerte Stimulation des Wachstumshormons durch CJC-1295“, J Clin Endocrinol Metab, 2006.
  • Mayo KE et al., „International Union of Pharmacology. XXXV. Die Glucagon-Rezeptorfamilie“, Pharmacol Rev, 2003.
Zusätzliche Informationen
Dosierung10 mg, 20 mg, 40 mg, 50 mg, 5 mg
Produktsicherheit

Produktsicherheit

Sicherheitshinweise

SICHERHEITSDATENBLATT (SDB)

CJC-1295 No DAC (Mod GRF 1-29) Peptid – Lyophilisiertes Pulver (RUO)

CAS-Nummer: 863288-34-0
Synonyme: Mod GRF 1-29
REACH-Registrierung: Ausgenommen (<1 Tonne/Jahr; nur für Forschungszwecke)

ABSCHNITT 1 — Identifikation

1.1 Produktidentifikator: CJC-1295 No DAC (Mod GRF 1-29) Peptid – Lyophilisiertes Pulver

1.2 Identifizierte Verwendungen: Peptid in Analysequalität für In-vitro-Laborforschung. Nur für Forschungszwecke (RUO). Nicht für Human- oder Veterinärmedizin.

1.3 Lieferant: BIONIX RESEARCH
E-Mail: info@bionixresearch.com

1.4 Notfall: EU-Notrufnummer: 112

ABSCHNITT 2 — Gefahrenidentifikation

2.1 Einstufung: Nicht als gefährlich gemäß CLP-Verordnung (EG) 1272/2008 eingestuft. Keine GHS-Piktogramme erforderlich.

2.2 Vorsichtshinweise:

  • Einatmen von Staub vermeiden
  • Kontakt mit den Augen vermeiden
  • Nur für Laborgebrauch

ABSCHNITT 3 — Zusammensetzung

Substanz: CJC-1295 No DAC (Mod GRF 1-29) Peptid
CAS: 863288-34-0
Reinheit: ≥99% HPLC
Form: Lyophilisiertes Pulver
Verunreinigungen: Keine als gefährlich eingestuft.

ABSCHNITT 4 — Erste-Hilfe-Maßnahmen

Einatmen: An die frische Luft bringen. Mund und Nase ausspülen.

Hautkontakt: Gründlich mit Wasser und Seife waschen.

Augenkontakt: Vorsichtig mehrere Minuten lang mit sauberem Wasser spülen.

Verschlucken: Mund ausspülen. Kein Erbrechen herbeiführen. Suchen Sie ärztlichen Rat auf.

ABSCHNITT 5 — Brandbekämpfungsmaßnahmen

Löschmittel: CO₂, Trockenlöschmittel, Schaum oder Wassersprühnebel.

Gefahren: Organisches Peptidpulver, nicht brennbar. Thermische Zersetzung kann CO, CO₂, Stickoxide freisetzen.

ABSCHNITT 6 — Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

Staubbildung vermeiden. Handschuhe, Maske, Schutzbrille verwenden. Pulver in verschlossenen Abfallbehälter aufnehmen.

ABSCHNITT 7 — Handhabung und Lagerung

Handhabung: Nur in Laborumgebungen verwenden. Staubbildung minimieren. Standard-PSA tragen.

Lagerung: Bei −20 °C in verschlossenem Fläschchen lagern. Vor Sonnenlicht und Feuchtigkeit schützen. Nur für Forschungszwecke.

ABSCHNITT 8 — Expositionsbegrenzung / Persönlicher Schutz

Expositionsgrenzwerte: Keine festgelegt.

PSA: Nitril- oder Latexhandschuhe, Laborkittel, Schutzbrille, Staubmaske beim Umgang mit Pulvern.

ABSCHNITT 9 — Physikalische und chemische Eigenschaften

Aussehen: Weißes bis cremefarbenes lyophilisiertes Pulver
Geruch: Keiner
Löslichkeit: Löslich in sterilem Wasser, verdünnten Säuren oder wässrigen Puffern
Stabilität: Stabil bei Lagerung bei −20 °C

ABSCHNITT 10 — Stabilität und Reaktivität

Stabil unter empfohlenen Bedingungen. Hitze, Feuchtigkeit, Luftexposition, Oxidationsmittel vermeiden.

ABSCHNITT 11 — Toxikologische Informationen

Keine Daten zur Exposition beim Menschen verfügbar. Geringe akute Toxizität zu erwarten. Staub kann leichte Reizungen verursachen. Nicht zur Injektion, Einnahme oder topischen Anwendung bestimmt.

ABSCHNITT 12 — Ökologische Informationen

Keine Daten verfügbar. Keine Umweltrisiken erwartet. Freisetzung in Gewässer verhindern.

ABSCHNITT 13 — Entsorgungshinweise

Gemäß lokalen Vorschriften für chemische Laborabfälle entsorgen. Nicht über Hausmüll oder Abwassersysteme entsorgen.

ABSCHNITT 14 — Transportinformationen

Nicht reguliert gemäß ADR, IMDG, IATA. Keine UN-Klassifizierung erforderlich.

ABSCHNITT 15 — Rechtsvorschriften

Nicht REACH-registrierungspflichtig (<1 Tonne/Jahr; RUO-Ausnahme). Nicht gemäß CLP eingestuft. Kein Arzneimittel, Kosmetikum oder Medizinprodukt.

ABSCHNITT 16 — Sonstige Informationen

Dieses SDB ist für geschultes Laborpersonal bestimmt. Es bestätigt keine Eignung für therapeutische, diagnostische oder Verbraucheranwendungen.

Lagerung

LAGERUNG UND HANDHABUNG

Stabilität lyophilisierter Peptide

Alle BIONIX Research-Produkte werden mittels Lyophilisation hergestellt – einem pharmazeutischen Gefriertrocknungsverfahren, das eine stabile kristalline Struktur erzeugt und etwa 95 % der Feuchtigkeit aus der Peptidverbindung entfernt.

Diese Technologie gewährleistet eine Stabilität von bis zu 3–4 Monaten bei Umgebungstemperatur während Versand und Lagerung. Das Ergebnis: ein reines, fluffiges weißes Pulver, das seine strukturelle Integrität bis zur Rekonstitution beibehält – unabhängig von den logistischen Bedingungen.

BedingungDauer
-20 °CBis zu 24 Monate
2–8 °CBis zu 3 Monate (kurzfristig)

Vor Licht und Feuchtigkeit schützen. Der lyophilisierte Zustand verhindert hydrolytischen Abbau und erhält die Integrität der Peptidbindungen.

Rekonstitutionsprotokoll:

  • Lösungsmittel: Steriles bakteriostatisches Wasser oder geeigneter Puffer
  • Technik: Lösungsmittel langsam entlang der Fläschchenwand hinzufügen
  • Mischen: Vorsichtig schwenken, bis gelöst – nicht schütteln oder vortexen (Scherkräfte beschädigen Peptidbindungen)
  • Sterilität: Während des gesamten Vorgangs aseptische Bedingungen einhalten

Lagerung nach Rekonstitution:

  • 2–8 °C: Innerhalb von 4 Wochen verwenden
  • Aliquotieren und bei -20 °C für längere Lagerung einfrieren
  • Wiederholte Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden
  • Vor Licht und Feuchtigkeit schützen

Das 3-Stufen-Lagerungsprotokoll

STABIL – Vorrekonstitutionsphase (bis zu 4 Monate) Nicht rekonstituierte lyophilisierte Peptide bleiben bei Raumtemperatur (15–25 °C) chemisch stabil für 3–4 Monate, wenn sie vor direktem Sonnenlicht und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Die versiegelte Vakuumverpackung bietet während dieses Zeitfensters oxidativen Schutz.

FRISCH – Aktivphase (bis zu 30 Tage) Nach Rekonstitution mit bakteriostatischem Wasser ist sofortige Kühlung bei 2–8 °C erforderlich. Die Stabilität nimmt oberhalb dieser Schwelle rapide ab – für optimale Konservierung innerhalb von 30 Minuten nach Rekonstitution kühlen.

KONSERVIERUNG – Langzeitphase (6–12 Monate+) Für längere Lagerung über 30 Tage hinaus bei -20 °C lagern (Standard-Gefrierschrank, nicht frostfrei). Bei dieser Temperatur behalten die meisten rekonstituierten Peptide ihre Stabilität für 6–12 Monate. Hinweis: Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden – jede Temperaturschwankung beeinträchtigt die Peptidbindungen.

Zu überwachende Qualitätsindikatoren

  • Sichtprüfung: Die Lösung sollte klar bleiben; Trübung deutet auf Abbau hin
  • Ausfällung: Partikel signalisieren Proteindenaturierung – sofort entsorgen
  • Temperaturprotokolle: Kalibriertes Thermometer verwenden; Kühlschranktür-Lagerung schwankt stärker als hintere Regale
  • Zeiterfassung: Jedes Fläschchen mit Rekonstitutionsdatum beschriften – 30-Tage-Countdown beginnt beim Mischen

Best Practices für die Handhabung

Peptide bis zur Rekonstitution in ihren Original-Braunglasfläschchen lagern. Nach Rekonstitution: Dunkles Glas, lichtundurchlässige Lagerbehälter empfohlen. Fläschchen niemals direktem Sonnenlicht oder UV-Licht aussetzen – Photoabbau erfolgt innerhalb von Stunden.

Für das detaillierte vollständige Peptid-Lagerungsprotokoll greifen Sie auf unseren Leitfaden zu. Vollständiges Peptid-Lagerungsprotokoll

Rechtliche Hinweise

Dieses Produkt ist ausschließlich für die Laborforschung bestimmt. Nicht für die Anwendung am Menschen, nicht für therapeutische Zwecke und nicht für In-vivo-Studien am Menschen zugelassen.

Der Käufer bestätigt, dass dieses Produkt ausschließlich für Forschungszwecke in einer angemessenen Laborumgebung verwendet wird.