KPV

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KPV-Peptid 10mg – Alpha-MSH-Tripeptidfragment für antiinflammatorische Forschung

  • Synthetisches C-terminales Tripeptidfragment des α-melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH), das Entzündungswege über rezeptorabhängige und rezeptorunabhängige Mechanismen moduliert.
  • Studien zeigen eine signifikante antiinflammatorische Aktivität über die Hemmung des NF-κB-Signalwegs und die PepT1-vermittelte intestinale Aufnahme in Kolitis-Modellen.
  • Reinheit ≥99% (HPLC-verifiziert). Geliefert als lyophilisiertes Pulver, 10mg pro Fläschchen.
  • Forschungsanwendungen umfassen Modelle entzündlicher Darmerkrankungen, Hautentzündung, Wundheilung und Immunmodulations-Studien.
  • Bei -20°C lagern. Nur für Forschungszwecke. Nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.
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Beschreibung

KPV-Peptid 10mg – Ac-KPV-NH₂

Chemisches Diagramm für KPV von https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=177340267

WICHTIGSTE SPEZIFIKATIONEN

ParameterSpezifikation
TypSynthetisches Tripeptid (α-MSH-Fragment)
ZielNF-κB-Signalweg, Melanocortin-Rezeptoren, PepT1-Transporter
SummenformelC₁₈H₃₅N₇O₅
Molekulargewicht441.5 g/mol
CAS-Nummer8XXX-X
SequenzAc-Lys-Pro-Val-NH₂
StabilitätsmodifikationN-Acetylierung, C-Amidierung
Ausgangsmolekülα-MSH (Aminosäuren 11–13)
FormLyophilisiertes Pulver
Reinheit≥99 % (HPLC)
Menge10mg
Lagerung-20 °C

PRODUKTÜBERSICHT

KPV (Ac-Lys-Pro-Val-NH₂) ist ein synthetisches Tripeptid, das das C-terminale Fragment (Reste 11–13) des alpha-melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH) repräsentiert. Dieses Forschungspeptid behält die starken antiinflammatorischen Eigenschaften des Ausgangsmoleküls bei, zeigt jedoch nur minimale melanogene Aktivität – so lassen sich Entzündungsmechanismen unabhängig von Pigmentierungswegen untersuchen. Studien belegen zwei antiinflammatorische Mechanismen: klassisches Melanocortin-Rezeptor-Signaling (MC1R/MC3R/MC4R) und rezeptorunabhängige Hemmung des NF-κB-Signalwegs. Die Aufnahme über den PepT1-Transporter ist entscheidend für intestinale antiinflammatorische Effekte. Mit über 50 peer-reviewten Publikationen über zwei Jahrzehnte ist KPV umfassend für die Entzündungsforschung charakterisiert. BIONIX liefert KPV mit ≥99% Reinheit für immunologische und zelluläre Signaltransduktions-Anwendungen.

WIRKMECHANISMUS

KPV zeigt einen einzigartigen dualen Mechanismus, der sowohl rezeptorvermittelte Wege als auch rezeptorunabhängige intrazelluläre Signalgebung einbezieht – und ist damit wertvoll zur Aufschlüsselung antiinflammatorischer Mechanismen.

Duale Signalwege:

SignalwegMechanismusForschungsergebnis
Melanocortin-RezeptorenPartielle MC1R/MC3R/MC4R-AgonistikAntiinflammatorische, cAMP-unabhängige Signalgebung
NF-κB-HemmungBlockade der nukleären Translokation von p65Proinflammatorische Gen-Transkription blockiert
IκB-KinaseReduzierte IKK-AktivierungZytoplasmatische NF-κB-Retention
Zytokin-ModulationHerunterregulation von TNF-α, IL-6, IL-1βReduzierte Entzündungsreaktion

PepT1-Transporter-Mechanismus:

MerkmalFunktionBedeutung für die Forschung
Aktiver TransportProtonengekoppelte Aufnahme über SLC15A1Intrazelluläre Peptid-Zufuhr
pH-SensitivitätVerstärkt bei saurem pHVerbesserte Aufnahme in entzündetem Gewebe
EntzündungsantwortHochregulation im entzündeten DarmGezielte Abgabe dort, wo sie benötigt wird
Intrazellulärer ZugangDirekter Eintritt ins ZytoplasmaModulation des NF-κB-Signalwegs

Strukturelle Stabilitätsmerkmale:

ModifikationPositionFunktion
N-AcetylierungN-TerminusBlockiert Exopeptidase-Angriff, erhöht Permeabilität
ProlinPosition 2Schützt vor Aminopeptidase-Abbau
C-AmidierungC-TerminusWidersteht Carboxypeptidase-Spaltung

Vorgeschlagener Signalweg:

KPV Entry → PepT1 Transport (intestine) or Diffusion (other tissues) → 
Melanocortin Receptor Activation + NF-κB p65 Nuclear Translocation Blockade → 
Anti-inflammatory Cytokine Downregulation + Gene Transcription Modulation

Vergleichendes Profil:

EigenschaftKPV (Tripeptid)α-MSH (vollständig)Melanotan II
Sequenzlänge3 Aminosäuren13 Aminosäuren7 Aminosäuren (zyklisch)
Molekulargewicht441.5 g/mol1,665 g/mol1,024 g/mol
Primäres ZielNF-κB, MC-RezeptorenAlle MC-RezeptorenMC1R, MC4R
cAMP-InduktionMinimal/vernachlässigbarStarkStark
Melanogene AktivitätMinimalStarkStark
AntiinflammatorischPotentPotentModerat
Enzymatische StabilitätHochNiedrigModerat
PepT1-TransportJaNeinNein
ForschungsfokusIsolierung von EntzündungVollständige HormonaktivitätPigmentierung, Appetit

FORSCHUNGSANWENDUNGEN

Modelle intestinaler Entzündung: DSS-induzierte Kolitisforschung mit dokumentierter Reduktion der MPO-Aktivität (Marker für Neutrophilen-Infiltration), erhaltener Kolonlänge, verbesserter Kryptenarchitektur und verringerten proinflammatorischen Zytokinen (TNF-α, IL-6, IL-1β). Kannengiesser et al. (2008) zeigten signifikante antiinflammatorische Effekte in murinen Kolitis-Modellen.

Studien zu Hautentzündungen: TPA-induzierte Kontaktdermatitis-Modelle mit verringerter Ohrdicke, reduzierter Leukozyteninfiltration und verminderten endothelialen Adhäsionsmolekülen. Antiinflammatorische Effekte ohne melanogene Stimulation – ermöglicht die Isolierung von Mechanismen gegenüber Pigmentierungswegen.

Wundheilungsforschung: Studien zur Wundheilung des Hornhautepithels mit vollständiger Re-Epithelialisierung innerhalb von 60 Stunden gegenüber keiner Heilung in Kontrollen. NO-abhängiger Mechanismus durch Synthesehemmungsstudien identifiziert. Modulation des IL-8-Signalwegs in Fibroblasten und Untersuchungen des Kollagen-Typ-I/III-Verhältnisses.

Antimikrobielle Studien: Direkte antimikrobielle Aktivität gegen Staphylococcus aureus und Candida albicans – duales antiinflammatorisch/antimikrobielles Profil, wertvoll für komplexe Untersuchungen zur Gewebereparatur.

Forschung zur Zytokin-Modulation: Studien zur Herunterregulation von TNF-α, IL-6, IL-1β; Blockade der Aktivierung des NF-κB-Signalwegs; Reduktion der COX-2-Expression; Bewertung minimal wirksamer Konzentrationen in verschiedenen Modellen.

ANALYTISCHE VERIFIZIERUNG

BIONIX KPV durchläuft eine umfassende analytische Charakterisierung:

• HPLC-Analyse: Bestätigung ≥99% Reinheit via optimierter chromatographischer Trennung; detektiert Deletionssequenzen und Nebenprodukte • Massenspektrometrie: Verifizierung des Molekulargewichts (441.5 g/mol) und Sequenzbestätigung (Ac-Lys-Pro-Val-NH₂) • Aminosäureanalyse: Quantifizierung der Zusammensetzung • Verifizierung terminaler Modifikationen: Bestätigung von N-Acetylierung und C-Amidierung • Endotoxin-Testung: Labor-Qualitätssicherung für Zellkultur-Anwendungen

Physikalische Eigenschaften:

EigenschaftSpezifikation
AussehenWeißes bis cremefarbenes lyophilisiertes Pulver
Molekulargewicht441.5 g/mol
SequenzAc-Lys-Pro-Val-NH₂
ModifikationenN-acetyliert, C-amidiert
StabilitätsmerkmaleProlin an Position 2, terminale Blockierung
Ursprungα-MSH-Reste 11–13
Reinheit≥99 % (HPLC-verifiziert)

ENTWICKLUNGSSTATUS

• Forschungshistorie: Über 50 peer-reviewte Publikationen über zwei Jahrzehnte • Mechanismus-Aufklärung: Duale rezeptorabhängige und rezeptorunabhängige Wege charakterisiert • Intestinale Forschung: PepT1-Transporter-Mechanismus etabliert durch Dalmasso et al. (2008) • Klinischer Status: Nicht von FDA oder EMA für therapeutische Anwendung zugelassen • Regulatorische Einstufung: Nur Forschungs-Compound • WADA-Status: Forschungs-Compound (aktuelle Verbotsliste prüfen)

BIONIX KPV wird ausschließlich für Laborforschungszwecke bereitgestellt – nicht für therapeutische Anwendung, Verabreichung am Menschen, Veterinär- oder klinische Anwendungen.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Was ist KPV und wie unterscheidet es sich von α-MSH?

KPV ist ein synthetisches Tripeptid (Ac-Lys-Pro-Val-NH₂), das nur die drei C-terminalen Aminosäuren (Positionen 11–13) des vollständigen α-MSH enthält. Während α-MSH ein 13-Aminosäuren-Peptid mit starker Melanocortin-Rezeptoraktivität einschließlich Pigmentierungskontrolle ist, zeigt KPV ein fokussiertes antiinflammatorisches Profil mit minimaler melanogener Aktivität. KPV bietet eine überlegene enzymatische Stabilität, eine PepT1-Transporter-vermittelte Aufnahme und eine rezeptorunabhängige NF-κB-Hemmung, die im vollständigen Ausgangspeptid nicht vorhanden ist.

Was ist der duale Wirkmechanismus von KPV?

KPV wirkt über zwei unterschiedliche Wege: (1) Melanocortin-Rezeptor-Signaling (MC1R/MC3R/MC4R) mit partieller Agonistik und minimaler cAMP-Erhöhung; (2) rezeptorunabhängige Hemmung des NF-κB-Signalwegs durch Blockade der nukleären Translokation von p65 und der IKK-Aktivierung. Dieser duale Mechanismus bleibt selbst bei vollständiger Blockade der Melanocortin-Rezeptoren bestehen – und bestätigt die funktionelle Bedeutung des rezeptorunabhängigen Signalwegs.

Welche Bedeutung hat der PepT1-Transporter in der KPV-Forschung?

Der PepT1 (SLC15A1) protonengekoppelte Oligopeptid-Transporter transportiert KPV aktiv in intestinale Epithelzellen. Die PepT1-Expression ist in entzündetem Darmgewebe hochreguliert und zeigt bei saurem pH eine erhöhte Aktivität – passend zu entzündlichen Mikroumgebungen. Dieser Mechanismus erklärt die besondere Wirksamkeit von KPV in Modellen intestinaler Entzündung und hat Forschung zur gezielten Abgabe für Anwendungen bei entzündlichen Darmerkrankungen angestoßen.

Welche Lagerbedingungen sind erforderlich?

Lyophilisiertes Pulver erfordert für Langzeitstabilität (bis zu 24 Monate) eine Lagerung bei -20°C. Vor Feuchtigkeit und Licht schützen. Nach Rekonstitution bei 2–8°C für 3–7 Tage lagern oder aliquotieren und bei -20°C (1–3 Monate) bzw. -80°C (6–12 Monate) einfrieren. Für kurzfristige Nutzung bei 2–8°C kühlen. Wiederholte Einfrier-Auftau-Zyklen vermeiden.

Hat KPV antimikrobielle Eigenschaften?

Ja. Studien zeigen eine direkte antimikrobielle Aktivität gegen Staphylococcus aureus und Candida albicans bei niedrigen Konzentrationen. Das duale antiinflammatorische und antimikrobielle Profil macht KPV wertvoll für die Wundheilungsforschung, in der Infektionskontrolle und Entzündungsreduktion zusammenkommen. Veröffentlichte Studien (J Leukoc Biol, 2000) dokumentierten eine signifikante Abtötung von Erregern und eine reduzierte Viabilität.

REFERENZEN

• PMID: 18612139 — Umfassende Analyse des α-MSH/KPV-Signalwegs (Endocr Rev, 2008)
• PMID: 18069684 — Murine Kolitis: Reduktion der MPO-Aktivität (Inflamm Bowel Dis, 2008)
• PMID: 18061177 — PepT1-vermittelte Aufnahme im intestinalen Epithel (Gastroenterology, 2008)
• J Leukoc Biol, 2000 — Antimikrobielle Aktivität gegen S. aureus und C. albicans
• Catania A et al., 2010 — Melanocortin-System und Entzündungskontrolle (ScientificWorldJournal)

Zusätzliche Informationen
Dosierung10 mg, 20 mg, 40 mg, 50 mg, 5 mg
Produktsicherheit

Produktsicherheit

Sicherheitshinweise

SICHERHEITSDATENBLATT (SDB)

Ac-KPV-NH2 – lyophilisiertes Pulver in Forschungsqualität (RUO)

CAS-Nummer: Nicht vergeben
Synonyme: Acetyl-Lys-Pro-Val-NH2, α-MSH(11-13)-Tripeptidfragment
REACH-Registrierung: Ausgenommen (<1 Tonne/Jahr; nur für Forschungszwecke)

ABSCHNITT 1 — Identifikation

1.1 Produktidentifikator: Ac-KPV-NH2 – lyophilisiertes Pulver

1.2 Identifizierte Verwendungen: Peptid in Analysequalität für In-vitro-Laborforschung. Nur für Forschungszwecke (RUO). Nicht für Human- oder Veterinärmedizin.

1.3 Lieferant: BIONIX RESEARCH
E-Mail: info@bionixresearch.com

1.4 Notfall: EU-Notrufnummer: 112

ABSCHNITT 2 — Gefahrenidentifikation

2.1 Einstufung: Nicht als gefährlich gemäß CLP-Verordnung (EG) 1272/2008 eingestuft. Keine GHS-Piktogramme erforderlich.

2.2 Vorsichtshinweise:

  • Einatmen von Staub vermeiden
  • Kontakt mit den Augen vermeiden
  • Nur für Laborgebrauch

ABSCHNITT 3 — Zusammensetzung

Stoff: Ac-KPV-NH2
CAS: Nicht vergeben
Reinheit: ≥99% HPLC
Form: Lyophilisiertes Pulver
Verunreinigungen: Keine als gefährlich eingestuft.

ABSCHNITT 4 — Erste-Hilfe-Maßnahmen

Einatmen: An die frische Luft bringen. Mund und Nase ausspülen.

Hautkontakt: Gründlich mit Wasser und Seife waschen.

Augenkontakt: Vorsichtig mehrere Minuten lang mit sauberem Wasser spülen.

Verschlucken: Spülen Sie den Mund aus. Erbrechen Sie nicht. Suchen Sie ärztlichen Rat.

ABSCHNITT 5 — Brandbekämpfungsmaßnahmen

Löschmittel: CO₂, Trockenlöschmittel, Schaum oder Wassersprühnebel.

Gefahren: Organisches Peptidpulver, nicht brennbar. Thermische Zersetzung kann CO, CO₂, Stickoxide freisetzen.

ABSCHNITT 6 — Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

Staubbildung vermeiden. Handschuhe, Maske, Schutzbrille verwenden. Pulver in verschlossenen Abfallbehälter aufnehmen.

ABSCHNITT 7 — Handhabung und Lagerung

Handhabung: Nur in Laborumgebungen verwenden. Staubbildung minimieren. Standard-PSA tragen.

Lagerung: Bei −20 °C in verschlossenem Fläschchen lagern. Vor Sonnenlicht und Feuchtigkeit schützen. Nur für Forschungszwecke.

ABSCHNITT 8 — Expositionsbegrenzung / Persönlicher Schutz

Expositionsgrenzwerte: Keine festgelegt.

PSA: Nitril- oder Latexhandschuhe, Laborkittel, Schutzbrille, Staubmaske beim Umgang mit Pulvern.

ABSCHNITT 9 — Physikalische und chemische Eigenschaften

Aussehen: Weißes bis cremefarbenes lyophilisiertes Pulver
Geruch: Keiner
Löslichkeit: Löslich in sterilem Wasser, verdünnten Säuren oder wässrigen Puffern
Stabilität: Stabil bei Lagerung bei −20 °C

ABSCHNITT 10 — Stabilität und Reaktivität

Stabil unter empfohlenen Bedingungen. Hitze, Feuchtigkeit, Luftexposition, Oxidationsmittel vermeiden.

ABSCHNITT 11 — Toxikologische Informationen

Keine Daten zur Humanexposition verfügbar. Geringe akute Toxizität erwartet. Staub kann leichte Reizungen verursachen. Nicht für Injektion, Verschlucken oder topische Anwendung vorgesehen.

ABSCHNITT 12 — Ökologische Informationen

Keine Daten verfügbar. Keine Umweltrisiken erwartet. Freisetzung in Gewässer verhindern.

ABSCHNITT 13 — Entsorgungshinweise

Gemäß lokalen Vorschriften für chemische Laborabfälle entsorgen. Nicht über Hausmüll oder Abwassersysteme entsorgen.

ABSCHNITT 14 — Transportinformationen

Nicht reguliert gemäß ADR, IMDG, IATA. Keine UN-Klassifizierung erforderlich.

ABSCHNITT 15 — Rechtsvorschriften

Nicht REACH-registrierungspflichtig (<1 Tonne/Jahr; RUO-Ausnahme). Nicht gemäß CLP eingestuft. Kein Arzneimittel, Kosmetikum oder Medizinprodukt.

ABSCHNITT 16 — Sonstige Informationen

Dieses SDB ist für geschultes Laborpersonal bestimmt. Es bestätigt keine Eignung für therapeutische, diagnostische oder Verbraucheranwendungen.

Lagerung

LAGERUNG UND HANDHABUNG

Stabilität lyophilisierter Peptide

Alle BIONIX Research-Produkte werden mittels Lyophilisation hergestellt – einem pharmazeutischen Gefriertrocknungsverfahren, das eine stabile kristalline Struktur erzeugt und etwa 95 % der Feuchtigkeit aus der Peptidverbindung entfernt.

Diese Technologie gewährleistet eine Stabilität von bis zu 3–4 Monaten bei Umgebungstemperatur während Versand und Lagerung. Das Ergebnis: ein reines, fluffiges weißes Pulver, das seine strukturelle Integrität bis zur Rekonstitution beibehält – unabhängig von den logistischen Bedingungen.

BedingungDauer
-20 °CBis zu 24 Monate
2–8 °CBis zu 3 Monate (kurzfristig)

Vor Licht und Feuchtigkeit schützen. Der lyophilisierte Zustand verhindert hydrolytischen Abbau und erhält die Integrität der Peptidbindungen.

Rekonstitutionsprotokoll:

  • Lösungsmittel: Steriles bakteriostatisches Wasser oder geeigneter Puffer
  • Technik: Lösungsmittel langsam entlang der Fläschchenwand hinzufügen
  • Mischen: Vorsichtig schwenken, bis gelöst – nicht schütteln oder vortexen (Scherkräfte beschädigen Peptidbindungen)
  • Sterilität: Während des gesamten Vorgangs aseptische Bedingungen einhalten

Lagerung nach Rekonstitution:

  • 2–8 °C: Innerhalb von 4 Wochen verwenden
  • Aliquotieren und bei -20 °C für längere Lagerung einfrieren
  • Wiederholte Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden
  • Vor Licht und Feuchtigkeit schützen

Das 3-Stufen-Lagerungsprotokoll

STABIL – Vorrekonstitutionsphase (bis zu 4 Monate) Nicht rekonstituierte lyophilisierte Peptide bleiben bei Raumtemperatur (15–25 °C) chemisch stabil für 3–4 Monate, wenn sie vor direktem Sonnenlicht und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Die versiegelte Vakuumverpackung bietet während dieses Zeitfensters oxidativen Schutz.

FRISCH – Aktivphase (bis zu 30 Tage) Nach Rekonstitution mit bakteriostatischem Wasser ist sofortige Kühlung bei 2–8 °C erforderlich. Die Stabilität nimmt oberhalb dieser Schwelle rapide ab – für optimale Konservierung innerhalb von 30 Minuten nach Rekonstitution kühlen.

KONSERVIERUNG – Langzeitphase (6–12 Monate+) Für längere Lagerung über 30 Tage hinaus bei -20 °C lagern (Standard-Gefrierschrank, nicht frostfrei). Bei dieser Temperatur behalten die meisten rekonstituierten Peptide ihre Stabilität für 6–12 Monate. Hinweis: Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden – jede Temperaturschwankung beeinträchtigt die Peptidbindungen.

Zu überwachende Qualitätsindikatoren

  • Sichtprüfung: Die Lösung sollte klar bleiben; Trübung deutet auf Abbau hin
  • Ausfällung: Partikel signalisieren Proteindenaturierung – sofort entsorgen
  • Temperaturprotokolle: Kalibriertes Thermometer verwenden; Kühlschranktür-Lagerung schwankt stärker als hintere Regale
  • Zeiterfassung: Jedes Fläschchen mit Rekonstitutionsdatum beschriften – 30-Tage-Countdown beginnt beim Mischen

Best Practices für die Handhabung

Peptide bis zur Rekonstitution in ihren Original-Braunglasfläschchen lagern. Nach Rekonstitution: Dunkles Glas, lichtundurchlässige Lagerbehälter empfohlen. Fläschchen niemals direktem Sonnenlicht oder UV-Licht aussetzen – Photoabbau erfolgt innerhalb von Stunden.

Für das detaillierte vollständige Peptid-Lagerungsprotokoll greifen Sie auf unseren Leitfaden zu. Vollständiges Peptid-Lagerungsprotokoll

Rechtliche Hinweise

Dieses Produkt ist ausschließlich für die Laborforschung bestimmt. Nicht für die Anwendung am Menschen, nicht für therapeutische Zwecke und nicht für In-vivo-Studien am Menschen zugelassen.

Der Käufer bestätigt, dass dieses Produkt ausschließlich für Forschungszwecke in einer angemessenen Laborumgebung verwendet wird.