Melanotan 2 (MT-II)
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Melanotan 2 (MT-II) 10mg – zyklisches Melanocortin-Peptid
- Synthetisches zyklisches Heptapeptid, das als nichtselektiver Agonist der Melanocortin-Rezeptoren (MC1R–MC5R) wirkt.
- Strukturelles Analogon von α-MSH mit erhöhter Stabilität durch zyklische Lactambrücke.
- Forschungsanwendungen umfassen Melanocortin-Signalwege, GPCR-Pharmakologie, Signaltransduktionsstudien und neuroendokrine Forschung.
- Reinheit ≥99% (HPLC-verifiziert). Geliefert als lyophilisiertes Pulver, 10mg pro Fläschchen. Bei -20°C lagern.
- Von keiner Behörde zugelassen. Nur für Forschungszwecke. Nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.
| Quantity | Price | Rabatt |
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Melanotan 2 (MT-II) 10mg Peptid
Chemisches Diagramm für Melanotan 2 von Vaccinationist – PubChem, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53052278
WICHTIGSTE SPEZIFIKATIONEN
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Typ | Synthetisches zyklisches Heptapeptid |
| Zielrezeptoren | Melanocortin-Rezeptoren MC1R, MC3R, MC4R, MC5R |
| Summenformel | C₅₀H₆₉N₁₅O₉ |
| Molekulargewicht | 1024.2 Da |
| CAS-Nummer | 121062-08-6 |
| Sequenz | Ac-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH₂ |
| Strukturelle Merkmale | N-acetyliert, C-amidiert, zyklische Lactambrücke |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC) |
| Menge | 10mg |
| Lagerung | -20 °C |
PRODUKTÜBERSICHT
Melanotan 2 (MT-II) ist ein synthetisches zyklisches Heptapeptid und ein potenter, nichtselektiver Agonist der Melanocortin-Rezeptoren. Als strukturell modifiziertes Analogon von α-MSH verfügt MT-II über eine zyklische Lactambrücke, die im Vergleich zu linearen Peptiden eine höhere Rezeptoraffinität und proteolytische Stabilität verleiht.
Im Gegensatz zum selektiven MC3R/MC4R-Agonisten PT-141 aktiviert MT-II gleichzeitig MC1R (Pigmentierung), MC3R, MC4R und MC5R – dadurch wertvoll für Studien zur breiten Aktivierung des Melanocortin-Systems, jedoch ungeeignet für pfadspezifische Untersuchungen. BIONIX liefert Melanotan 2 in Forschungsqualität mit ≥99% Reinheit für Rezeptorbindungs-, Signaltransduktions- und neuroendokrine Signalforschung.
WIRKMECHANISMUS
Melanotan 2 bindet als nichtselektiver Agonist an die Melanocortin-Rezeptoren MC1R, MC3R, MC4R und MC5R. Diese G-Protein-gekoppelten Rezeptoren aktivieren nach Ligandenbindung die Adenylylcyclase, was zu erhöhtem intrazellulärem cAMP und nachgeschalteter PKA-Aktivierung führt.
Aktivierungsprofil der Melanocortin-Rezeptoren:
| Rezeptor | Ort | Funktion | MT-II-Aktivität |
|---|---|---|---|
| MC1R | Hautmelanozyten | Pigmentierung (Eumelanin-Synthese) | Starker Agonist |
| MC2R | Nebennierenrinde | Cortisolproduktion | Keine signifikante Aktivität |
| MC3R | Hypothalamus, limbisch | Energiehomöostase, Immunmodulation | Starker Agonist |
| MC4R | Hypothalamus, Rückenmark | Appetitregulation, ZNS-Signalgebung | Starker Agonist |
| MC5R | Exokrine Drüsen | Talgsekretion | Moderater Agonist |
Wichtiger Unterschied: Die Nichtselektivität von MT-II führt zur gleichzeitigen Aktivierung mehrerer Signalwege – im Gegensatz zu PT-141, das für MC3R/MC4R-Selektivität mit minimaler MC1R-Aktivität optimiert wurde.
Signalkaskade:
MT-II Binding → Gαs Activation → Adenylyl Cyclase →
cAMP Elevation → PKA Activation → CREB Phosphorylation → Gene Transcription
Neben dem klassischen Gs-cAMP-PKA-Signalweg initiieren Melanocortin-Rezeptoren β-Arrestin-vermittelte Signale, die zur Rezeptordesensibilisierung und MAP-Kinase-Aktivierung beitragen.
Vergleichendes Profil:
| Eigenschaft | Melanotan 2 (MT-II) | PT-141 (Bremelanotid) | α-MSH |
|---|---|---|---|
| Struktur | Zyklisches Heptapeptid | Zyklisches Heptapeptid | Lineares Tridekapeptid |
| MC1R-Aktivität | Stark (Bräunung) | Minimal | Moderat |
| MC3R/MC4R-Aktivität | Stark | Stark (selektiv) | Moderat |
| MC5R-Aktivität | Moderat | Minimal | Moderat |
| Selektivität | Nichtselektiv | MC3R/MC4R-selektiv | Nichtselektiv |
| Metabolische Stabilität | Hoch (zyklisch) | Hoch (zyklisch) | Niedrig (proteolytisch labil) |
| Primärer Forschungseinsatz | Breite Melanocortin-Aktivierung | ZNS-spezifische Signalgebung | Endogener Liganden-Referenzstandard |
| Regulatorischer Status | Weltweit nicht zugelassen | FDA-zugelassen (2019) | Endogenes Hormon |
FORSCHUNGSANWENDUNGEN
Signaltransduktionsstudien: Untersuchung der Gs-Protein-vermittelten Adenylylcyclase-Aktivierung, Mechanismen der Rezeptordesensibilisierung, β-Arrestin-Rekrutierung und alternativer Signalwege. MT-II dient als pharmakologische Sonde für Echtzeit-cAMP-Dynamiken mit fluoreszenzbasierten Biosensoren.
Peptid-Rezeptor-Pharmakologie: Struktur-Wirkungs-Beziehungsforschung einschließlich Charakterisierung der Bindetasche, systematischer Aminosäuremodifikation, Pharmakophor-Mapping (His-D-Phe-Arg-Trp-Kern) und Determinanten der Rezeptorselektivität.
Energiehomöostase-Forschung: Analyse von Appetitkontrolle und Stoffwechselfunktion über hypothalamische MC3R/MC4R-Aktivierung. Untersuchung der POMC-Prozessierung, Neuropeptidfreisetzung und Integration metabolischer Signale mit ZNS-Kontrollzentren.
Mapping des Melanocortin-Systems: Charakterisierung der Beiträge spezifischer Rezeptor-Subtypen zu physiologischen Prozessen, zeitliche Dynamik der Rezeptoraktivierung und Mapping zellulärer Funktionen in hypothalamischen Neuronen.
Pigmentierungsbiologie: MC1R-Aktivierungsstudien zur Melanogenese, Melanozytenbiologie, Eumelanin-Synthesewegen und UV-unabhängigen Pigmentierungsmechanismen.
Neuroendokrine Forschung: Studien zur melanocortinergen Signalgebung in hypothalamisch-hypophysären Schaltkreisen, Stressreaktionen, zirkadianen Rhythmen und Interaktionen mit dem Immunsystem.
ANALYTISCHE VERIFIZIERUNG
BIONIX Melanotan 2 wird umfassend analytisch charakterisiert:
• HPLC-Analyse: Bestätigung der ≥99% Reinheit durch optimierte chromatographische Trennung
• Massenspektrometrie: Verifizierung des Molekulargewichts (1024.2 Da) und Identitätsbestätigung
• Peptidgehalt: Aminosäureanalyse zur exakten Quantifizierung
• Endotoxin-Testung: Labor-Qualitätssicherung
Physikalische Eigenschaften:
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Aussehen | Weißes bis cremefarbenes lyophilisiertes Pulver |
| Molekulargewicht | 1024.2 Da |
| Sequenz | Ac-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH₂ |
| Strukturelle Merkmale | Zyklische Lactambrücke (Asp-Lys), N-Acetylierung, C-Amidierung |
| Pharmakophor-Kern | His-D-Phe-Arg-Trp |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC-verifiziert) |
ENTWICKLUNGSSTATUS
Melanotan 2 hat nie eine regulatorische Zulassung durch eine Gesundheitsbehörde erhalten:
• FDA-Status: Nicht zugelassen; nicht zugelassenes Arzneimittel
• EMA-Status: Nicht zugelassen; Warnungen ausgesprochen
• TGA (Australien): Warnungen vor der Anwendung
• MHRA (UK): Warnungen vor der Anwendung
• Forschungsstatus: Ausschließlich Laborforschungs-Substanz
• WADA-Klassifizierung: Verbotene Substanz
Behörden verweisen auf den Status als nicht zugelassenes Arzneimittel, unbekannte Reinheit aus unregulierten Quellen, potenziell schwerwiegende Gesundheitsrisiken und fehlende klinische Sicherheitsdaten.
BIONIX Melanotan 2 wird ausschließlich für Laborforschungszwecke geliefert – nicht zur therapeutischen Anwendung, nicht zur Verabreichung an Menschen und nicht für klinische Anwendungen.
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Worin unterscheidet sich Melanotan 2 von PT-141?
Beide teilen dieselbe zyklische Heptapeptid-Kernsequenz, jedoch wurde PT-141 strukturell so optimiert, dass die MC1R-Aktivierung (Bräunungseffekte) minimiert wird, während die MC3R/MC4R-Aktivität erhalten bleibt. MT-II ist nichtselektiv und aktiviert MC1R, MC3R, MC4R und MC5R gleichzeitig. PT-141 ist FDA-zugelassen (Vyleesi); MT-II ist weltweit weiterhin nicht zugelassen.
Welche Melanocortin-Rezeptoren aktiviert MT-II?
MT-II zeigt starke agonistische Aktivität an MC1R (Haut), MC3R (Hypothalamus/limbisch), MC4R (Hypothalamus/Rückenmark) sowie moderate Aktivität an MC5R (exokrine Drüsen). Keine signifikante Aktivität an MC2R (Nebennierenrinde).
Was sind die primären Forschungsanwendungen?
Signaltransduktions- und GPCR-Forschung, Peptid-Rezeptor-Pharmakologie-Studien, Forschung zu Energiehomöostase und Appetitregulation, Mapping des Melanocortin-Systems, Pigmentierungsbiologie sowie Untersuchungen zur neuroendokrinen Signalgebung. Alle Anwendungen sind auf kontrollierte Laborumgebungen beschränkt.
Wie stabil ist lyophilisiertes Melanotan 2?
Bei sachgerechter Lagerung bei -20°C zeigt lyophilisiertes MT-II eine ausgezeichnete Langzeitstabilität. Die zyklische Lactamstruktur verleiht eine erhöhte Resistenz gegen proteolytischen Abbau im Vergleich zu linearen Analoga wie α-MSH.
Welche Lagerbedingungen sind erforderlich?
Lyophilisiertes Pulver erfordert für Langzeitstabilität eine Lagerung bei -20°C. Nach Rekonstitution bei 2–8°C lagern und innerhalb von 7 Tagen verwenden. Für längere Lagerung der rekonstituierten Lösung Aliquots herstellen und bei -20°C einfrieren; wiederholte Einfrier-Auftau-Zyklen vermeiden.
Ist Melanotan 2 für therapeutische Anwendungen zugelassen?
Nein. MT-II hat weltweit nie eine regulatorische Zulassung durch eine Gesundheitsbehörde erhalten (FDA, EMA, TGA, MHRA). Gesundheitsbehörden haben Warnungen vor der Anwendung ausgesprochen. Dieses Produkt ist ausschließlich für Laborforschung bestimmt.
Referenzen
- Hadley ME et al., „Discovery and development of novel melanocortin ligands“, Peptides, 1996;17(4):593-596. PMID: 8804068
- Mountjoy KG et al., „The cloning of a family of genes that encode the melanocortin receptors“, Endocr Rev, 1994;15(2):135-155. PMID: 8026233
- Hruby VJ et al., „Cyclic lactam alpha-melanotropin analogues of Ac-Nle4-cyclo[Asp5, D-Phe7,Lys10] alpha-melanocyte-stimulating hormone-(4-10)-NH2 with bulky aromatic amino acids at position 7 show high antagonist potency and selectivity at specific melanocortin receptors“, Peptides, 2000;21(3):423-438. PMID: 10793226
| Dosierung | 10 mg, 20 mg, 40 mg, 50 mg, 5 mg |
|---|
Produktsicherheit
Sicherheitshinweise
SICHERHEITSDATENBLATT (SDB)
Melanotan 2 10mg – lyophilisiertes Pulver in Forschungsqualität (RUO)
CAS-Nummer: 121062-08-6
Synonyme: MT-II
REACH-Registrierung: Ausgenommen (<1 Tonne/Jahr; nur für Forschungszwecke)
ABSCHNITT 1 — Identifikation
1.1 Produktidentifikator: Melanotan 2 10mg – lyophilisiertes Pulver
1.2 Identifizierte Verwendungen: Peptid in Analysequalität für In-vitro-Laborforschung. Nur für Forschungszwecke (RUO). Nicht für Human- oder Veterinärmedizin.
1.3 Lieferant: BIONIX RESEARCH
E-Mail: info@bionixresearch.com
1.4 Notfall: EU-Notrufnummer: 112
ABSCHNITT 2 — Gefahrenidentifikation
2.1 Einstufung: Nicht als gefährlich gemäß CLP-Verordnung (EG) 1272/2008 eingestuft. Keine GHS-Piktogramme erforderlich.
2.2 Vorsichtshinweise:
- Einatmen von Staub vermeiden
- Kontakt mit den Augen vermeiden
- Nur für Laborgebrauch
ABSCHNITT 3 — Zusammensetzung
Stoff: Melanotan 2
CAS: 121062-08-6
Reinheit: ≥99% HPLC
Form: Lyophilisiertes Pulver
Verunreinigungen: Keine als gefährlich eingestuft.
ABSCHNITT 4 — Erste-Hilfe-Maßnahmen
Einatmen: An die frische Luft bringen. Mund und Nase ausspülen.
Hautkontakt: Gründlich mit Wasser und Seife waschen.
Augenkontakt: Vorsichtig mehrere Minuten lang mit sauberem Wasser spülen.
Verschlucken: Mund ausspülen. Kein Erbrechen herbeiführen. Ärztlichen Rat einholen.
ABSCHNITT 5 — Brandbekämpfungsmaßnahmen
Löschmittel: CO₂, Trockenlöschmittel, Schaum oder Wassersprühnebel.
Gefahren: Organisches Peptidpulver, nicht brennbar. Thermische Zersetzung kann CO, CO₂, Stickoxide freisetzen.
ABSCHNITT 6 — Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
Staubbildung vermeiden. Handschuhe, Maske, Schutzbrille verwenden. Pulver in verschlossenen Abfallbehälter aufnehmen.
ABSCHNITT 7 — Handhabung und Lagerung
Handhabung: Nur in Laborumgebungen verwenden. Staubbildung minimieren. Standard-PSA tragen.
Lagerung: Bei −20 °C in verschlossenem Fläschchen lagern. Vor Sonnenlicht und Feuchtigkeit schützen. Nur für Forschungszwecke.
ABSCHNITT 8 — Expositionsbegrenzung / Persönlicher Schutz
Expositionsgrenzwerte: Keine festgelegt.
PSA: Nitril- oder Latexhandschuhe, Laborkittel, Schutzbrille, Staubmaske beim Umgang mit Pulvern.
ABSCHNITT 9 — Physikalische und chemische Eigenschaften
Aussehen: Weißes bis cremefarbenes lyophilisiertes Pulver
Geruch: Keiner
Löslichkeit: Löslich in sterilem Wasser, verdünnten Säuren oder wässrigen Puffern
Stabilität: Stabil bei Lagerung bei −20 °C
ABSCHNITT 10 — Stabilität und Reaktivität
Stabil unter empfohlenen Bedingungen. Hitze, Feuchtigkeit, Luftexposition, Oxidationsmittel vermeiden.
ABSCHNITT 11 — Toxikologische Informationen
Keine Daten zur Humanexposition verfügbar. Geringe akute Toxizität erwartet. Staub kann leichte Reizungen verursachen. Nicht für Injektion, Verschlucken oder topische Anwendung vorgesehen.
ABSCHNITT 12 — Ökologische Informationen
Keine Daten verfügbar. Keine Umweltrisiken erwartet. Freisetzung in Gewässer verhindern.
ABSCHNITT 13 — Entsorgungshinweise
Gemäß lokalen Vorschriften für chemische Laborabfälle entsorgen. Nicht über Hausmüll oder Abwassersysteme entsorgen.
ABSCHNITT 14 — Transportinformationen
Nicht reguliert gemäß ADR, IMDG, IATA. Keine UN-Klassifizierung erforderlich.
ABSCHNITT 15 — Rechtsvorschriften
Nicht REACH-registrierungspflichtig (<1 Tonne/Jahr; RUO-Ausnahme). Nicht gemäß CLP eingestuft. Kein Arzneimittel, Kosmetikum oder Medizinprodukt.
ABSCHNITT 16 — Sonstige Informationen
Dieses SDB ist für geschultes Laborpersonal bestimmt. Es bestätigt keine Eignung für therapeutische, diagnostische oder Verbraucheranwendungen.
LAGERUNG UND HANDHABUNG
Stabilität lyophilisierter Peptide
Alle BIONIX Research-Produkte werden mittels Lyophilisation hergestellt – einem pharmazeutischen Gefriertrocknungsverfahren, das eine stabile kristalline Struktur erzeugt und etwa 95 % der Feuchtigkeit aus der Peptidverbindung entfernt.
Diese Technologie gewährleistet eine Stabilität von bis zu 3–4 Monaten bei Umgebungstemperatur während Versand und Lagerung. Das Ergebnis: ein reines, fluffiges weißes Pulver, das seine strukturelle Integrität bis zur Rekonstitution beibehält – unabhängig von den logistischen Bedingungen.
| Bedingung | Dauer |
|---|---|
| -20 °C | Bis zu 24 Monate |
| 2–8 °C | Bis zu 3 Monate (kurzfristig) |
Vor Licht und Feuchtigkeit schützen. Der lyophilisierte Zustand verhindert hydrolytischen Abbau und erhält die Integrität der Peptidbindungen.
Rekonstitutionsprotokoll:
- Lösungsmittel: Steriles bakteriostatisches Wasser oder geeigneter Puffer
- Technik: Lösungsmittel langsam entlang der Fläschchenwand hinzufügen
- Mischen: Vorsichtig schwenken, bis gelöst – nicht schütteln oder vortexen (Scherkräfte beschädigen Peptidbindungen)
- Sterilität: Während des gesamten Vorgangs aseptische Bedingungen einhalten
Lagerung nach Rekonstitution:
- 2–8 °C: Innerhalb von 4 Wochen verwenden
- Aliquotieren und bei -20 °C für längere Lagerung einfrieren
- Wiederholte Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden
- Vor Licht und Feuchtigkeit schützen
Das 3-Stufen-Lagerungsprotokoll
STABIL – Vorrekonstitutionsphase (bis zu 4 Monate) Nicht rekonstituierte lyophilisierte Peptide bleiben bei Raumtemperatur (15–25 °C) chemisch stabil für 3–4 Monate, wenn sie vor direktem Sonnenlicht und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Die versiegelte Vakuumverpackung bietet während dieses Zeitfensters oxidativen Schutz.
FRISCH – Aktivphase (bis zu 30 Tage) Nach Rekonstitution mit bakteriostatischem Wasser ist sofortige Kühlung bei 2–8 °C erforderlich. Die Stabilität nimmt oberhalb dieser Schwelle rapide ab – für optimale Konservierung innerhalb von 30 Minuten nach Rekonstitution kühlen.
KONSERVIERUNG – Langzeitphase (6–12 Monate+) Für längere Lagerung über 30 Tage hinaus bei -20 °C lagern (Standard-Gefrierschrank, nicht frostfrei). Bei dieser Temperatur behalten die meisten rekonstituierten Peptide ihre Stabilität für 6–12 Monate. Hinweis: Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden – jede Temperaturschwankung beeinträchtigt die Peptidbindungen.
Zu überwachende Qualitätsindikatoren
- Sichtprüfung: Die Lösung sollte klar bleiben; Trübung deutet auf Abbau hin
- Ausfällung: Partikel signalisieren Proteindenaturierung – sofort entsorgen
- Temperaturprotokolle: Kalibriertes Thermometer verwenden; Kühlschranktür-Lagerung schwankt stärker als hintere Regale
- Zeiterfassung: Jedes Fläschchen mit Rekonstitutionsdatum beschriften – 30-Tage-Countdown beginnt beim Mischen
Best Practices für die Handhabung
Peptide bis zur Rekonstitution in ihren Original-Braunglasfläschchen lagern. Nach Rekonstitution: Dunkles Glas, lichtundurchlässige Lagerbehälter empfohlen. Fläschchen niemals direktem Sonnenlicht oder UV-Licht aussetzen – Photoabbau erfolgt innerhalb von Stunden.
Für das detaillierte vollständige Peptid-Lagerungsprotokoll greifen Sie auf unseren Leitfaden zu. Vollständiges Peptid-Lagerungsprotokoll
Dieses Produkt ist ausschließlich für die Laborforschung bestimmt. Nicht für die Anwendung am Menschen, nicht für therapeutische Zwecke und nicht für In-vivo-Studien am Menschen zugelassen.
Der Käufer bestätigt, dass dieses Produkt ausschließlich für Forschungszwecke in einer angemessenen Laborumgebung verwendet wird.
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