TZ 2G
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- Synthetisches Peptid aus 39 Aminosäuren, charakterisiert als dualer Agonist am GLP-1- und GIP-Rezeptor („Twincretin“), bereitgestellt als Werkzeugsubstanz für die Inkretinforschung.
- Strukturmodifikationen: Aib² und Aib¹³ zur Verringerung der DPP-4-Anfälligkeit sowie eine C20-Fettdisäure an Lys²⁰ zur reversiblen Albuminbindung.
- Reinheit ≥99 % (HPLC), chargenbezogen im Analysenzertifikat dokumentiert.
- Lyophilisiertes Pulver, 10 mg pro Vial.
- Forschungsanwendungen: Inkretin-Rezeptorpharmakologie, cAMP-Signaltransduktion, vergleichende Agonismusstudien, analytische Methodenentwicklung.
- Lagerung bei −20 °C. Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.
| Quantity | Price | Rabatt |
|---|---|---|
| 11-20 | 67,91 € Vial | 15% |
| 21+ | 63,92 € Vial | 20% |
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NUR FÜR FORSCHUNGSZWECKE. Ausschließlich zur Verwendung im Labor. Kein Arzneimittel, Lebensmittel, Kosmetikum und kein Medizinprodukt. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier, nicht zur Diagnostik und nicht zur Verabreichung in irgendeiner Form. Handhabung ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal in kontrollierter Laborumgebung.
Spezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Typ | Synthetisches duales Inkretinmimetikum (Twincretin) |
| Zielrezeptoren | GLP-1R + GIPR |
| Sequenzlänge | 39 Aminosäuren |
| Summenformel | C225H348N48O68 |
| Molmasse | 4.813,45 Da |
| CAS-Nummer | 2023788-19-2 |
| Modifikationen | Aib², Aib¹³, C20-Fettdisäure an Lys²⁰, C-terminales Amid |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Erscheinungsbild | Weißes bis cremefarbenes Lyophilisat |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC), chargenbezogen im Analysenzertifikat dokumentiert |
| Menge | 10 mg |
| Lagerung | −20 °C |
Produktübersicht
TZ Peptide ist ein synthetisches Peptid aus 39 Aminosäuren, das als dualer Agonist am Glucagon-like-Peptide-1-Rezeptor (GLP-1R) und am Rezeptor des glukoseabhängigen insulinotropen Polypeptids (GIPR) charakterisiert ist. Dieses duale Rezeptorprofil — in der Literatur als „Twincretin“ bezeichnet — vereint die Bindungsdeterminanten zweier Inkretinsysteme in einer einzigen Sequenz.
Das Peptid trägt drei Strukturmodifikationen mit Bedeutung für sein physikochemisches Verhalten: α-Aminoisobuttersäure (Aib) an den Positionen 2 und 13, die die Spaltung durch DPP-4 sterisch behindert; eine an Lysin-20 über einen hydrophilen Linker konjugierte C20-Fettdisäure, die reversible Albuminbindung vermittelt; sowie eine C-terminale Amidierung.
Biochemisches Profil
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Sequenz | Tyr-Aib-Glu-Gly-Thr-Phe-Thr-Ser-Asp-Tyr-Ser-Ile-Aib-Leu-Asp-Lys-Ile-Ala-Gln-Lys(γ-Glu-AEEA-AEEA-C20-Disäure)-Ala-Phe-Val-Gln-Trp-Leu-Ile-Ala-Gly-Gly-Pro-Ser-Ser-Gly-Ala-Pro-Pro-Pro-Ser-NH2 |
| Summenformel | C225H348N48O68 |
| C-Terminus | Amidiert (–NH2) |
Strukturmodifikationen
- Aib² und Aib¹³ — nicht-codierte Reste, deren quartäres α-Kohlenstoffatom die DPP-4-Erkennungsstelle sterisch abschirmt und so die enzymatische Spaltung erschwert.
- Lys²⁰-C20-Fettdisäure — Eicosandisäure, angebunden über einen γ-Glu-(AEEA)2-Linker; vermittelt reversible Albuminbindung. Die damit verbundene verlängerte Plasmaverweildauer ist in der pharmakokinetischen Fachliteratur beschrieben.
- C-terminale Amidierung — der C-Terminus liegt als Carboxamid und nicht als freie Säure vor.
Rezeptorpharmakologie
Der folgende Abschnitt fasst etablierte Inkretin-Rezeptorbiologie nach dem Stand der Fachliteratur zusammen. Er beschreibt die Rezeptorsysteme, zu deren Untersuchung dieses Reagenz eingesetzt wird.
GLP-1R und GIPR sind G-Protein-gekoppelte Rezeptoren der Klasse B. Agonistenbindung fördert die Gs-Kopplung, aktiviert die Adenylatcyclase und führt zur intrazellulären cAMP-Akkumulation mit nachgeschalteter PKA-vermittelter Phosphorylierung. In Betazellmodellen ist diese Signalachse mit einer glukoseabhängigen Modulation der Insulinsekretion assoziiert.
Verbindungen, die beide Rezeptoren adressieren, werden in der Literatur als duale Inkretinagonisten beschrieben. Die vergleichende Charakterisierung dualer gegenüber einfacher Rezeptoradressierung auf Assay-Ebene ist ein aktives Feld publizierter In-vitro-Forschung.
Forschungsanwendungen
Bereitgestellt als Referenzstandard und Werkzeugsubstanz für In-vitro- und präklinische Untersuchungen.
- Inkretin-Rezeptorpharmakologie — Bestimmung der Bindungsaffinität, cAMP-Akkumulationsassays, β-Arrestin-Rekrutierung, Kinetik der Rezeptorinternalisierung.
- Signaltransduktion — Charakterisierung der Gs/cAMP/PKA-Achse in transfizierten Zelllinien und primären Inselpräparationen.
- Vergleichende Agonismusstudien — duale gegenüber einfacher Rezeptoradressierung als methodischer Vergleichsmaßstab.
- Struktur-Wirkungs-Untersuchungen — Beitrag von Aib-Substitution und Lipidierung zu Proteaseresistenz und Albuminbindung in vitro.
- Peptidchemie und Analytik — Referenzmaterial für die HPLC- und MS-Methodenentwicklung sowie für Stabilitäts- und Abbaustudien.
Alle Anwendungen sind auf kontrollierte Laborumgebungen beschränkt.
Analytische Verifizierung
Jede Charge wird gegen ein chargenbezogenes Analysenzertifikat freigegeben, das dokumentiert:
- RP-HPLC — Reinheitsbestimmung mittels optimierter Gradiententrennung
- ESI-MS — Bestätigung der Molmasse sowie Verifizierung der Aib-Reste und der C20-Disäure-Konjugation
- Aminosäureanalyse — Verifizierung der Zusammensetzung
- Quantifizierung des Peptidgehalts
- Prüfung auf Restlösemittel
Stabilität
| Bedingung | Angabe |
|---|---|
| Lyophilisiert, −20 °C | 24 Monate stabil |
| Rekonstituierte Lösungen | Verringerte Stabilität; aliquotiert eingefroren lagern |
| Lichteinwirkung | Vor Licht schützen |
| Frier-Tau-Zyklen | Wiederholte Zyklen vermeiden |
Regulatorischer Status
TZ Peptide wird ausschließlich als Forschungsreagenz für den Laborgebrauch bereitgestellt und nicht für therapeutische, diagnostische oder verbraucherbezogene Anwendungen in Verkehr gebracht.
Häufige Fachfragen
Worin unterscheidet sich TZ Peptide von Inkretinmimetika mit nur einem Zielrezeptor?
TZ Peptide adressiert GLP-1R und GIPR, während Verbindungen mit einem Zielrezeptor ausschließlich am GLP-1R ansetzen. Das macht die Substanz als Vergleichsmaßstab in rezeptorpharmakologischen Untersuchungen dualer gegenüber einfacher Adressierung nutzbar.
Welchem Zweck dienen die Aib-Substitutionen?
Das quartäre α-Kohlenstoffatom der α-Aminoisobuttersäure an den Positionen 2 und 13 behindert die DPP-4-Spaltung sterisch — ein gut charakterisierter Ansatz zur Verbesserung der Peptidstabilität in vitro.
Welche Funktion hat die C20-Fettdisäure-Modifikation?
Die über einen γ-Glu-(AEEA)2-Linker an Lys²⁰ gebundene Acylkette vermittelt reversible Albuminbindung — eine in der Peptidchemie beschriebene Strategie zur Verlängerung der Plasmaverweildauer.
Wie sind die Lagerbedingungen?
Lyophilisiertes Material ist bei −20 °C 24 Monate stabil. Rekonstituierte Lösungen sind weniger stabil und sollten aliquotiert eingefroren werden. Vor Licht schützen, wiederholte Frier-Tau-Zyklen vermeiden.
Wird ein Analysenzertifikat mitgeliefert?
Ja. Jede Charge wird mit einem chargenbezogenen Analysenzertifikat ausgeliefert, das HPLC-Reinheit, MS-Identitätsbestätigung und Peptidgehalt dokumentiert.
| Dosierung | 10 mg, 20 mg, 40 mg, 5 mg, 50 mg |
|---|
Produktsicherheit
Sicherheitshinweise
SICHERHEITSDATENBLATT (SDB)
TZ Peptide — Lyophilisiertes Pulver in Forschungsqualität (RUO)
CAS-Nummer: 2023788-19-2
Synonyme: Dualer GLP-1/GIP-Rezeptoragonist, Twincretin
REACH: Nicht registrierungspflichtig bei Mengen unter 1 Tonne pro Jahr (wissenschaftliche Forschung und Entwicklung)
ABSCHNITT 1 — Bezeichnung des Stoffs und des Unternehmens
1.1 Produktidentifikator: TZ Peptide — Lyophilisiertes Pulver
CAS 2023788-19-2 · EG-Nummer: nicht zugewiesen · Index-Nummer: nicht zugewiesen
1.2 Identifizierte Verwendungen: Peptid in Analysequalität für die In-vitro-Laborforschung. Nur für Forschungszwecke (RUO).
Verwendungen, von denen abgeraten wird: Anwendung am Menschen oder Tier, Verabreichung in jeglicher Form, diagnostische Verwendung, Lebensmittel-, Kosmetik- oder Verbraucheranwendungen.
1.3 Lieferant:
BIONIX RESEARCH — [Rechtsträger eintragen]
[vollständige Anschrift eintragen]
[Telefonnummer eintragen]
info@bionixresearch.com
1.4 Notrufnummer: [24-h-Notruf / Giftinformationszentrum eintragen]
Allgemeiner Notruf (EU): 112
ABSCHNITT 2 — Mögliche Gefahren
2.1 Einstufung: Auf Basis der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) nicht erfüllt. Keine GHS-Piktogramme, kein Signalwort und keine Gefahrenhinweise erforderlich.
2.2 Kennzeichnungselemente: Nach CLP nicht erforderlich.
2.3 Sonstige Gefahren:
- Pharmakologisch aktiver Stoff — mit entsprechender Sorgfalt handhaben
- Staubbildung und Einatmen vermeiden
- Kontakt mit Augen und Haut vermeiden
- Nur für den Laborgebrauch
- Nicht als PBT oder vPvB beurteilt (keine Daten verfügbar)
ABSCHNITT 3 — Zusammensetzung / Angaben zu Bestandteilen
Stoff (kein Gemisch).
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Stoff | TZ Peptide |
| CAS | 2023788-19-2 |
| EG-Nummer | Nicht zugewiesen |
| Summenformel | C225H348N48O68 |
| Molmasse | 4.813,45 Da |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC) |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Struktur | Peptid aus 39 Aminosäuren mit Aib², Aib¹³ und C20-Fettdisäure an Lys²⁰ |
| Verunreinigungen | Keine in einstufungsrelevanter Konzentration |
ABSCHNITT 4 — Erste-Hilfe-Maßnahmen
Einatmen: An die frische Luft bringen. Mund und Nase ausspülen. Bei anhaltenden Symptomen ärztliche Hilfe hinzuziehen.
Hautkontakt: Kontaminierte Kleidung entfernen. Betroffene Stellen gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei auftretender oder anhaltender Reizung ärztliche Hilfe hinzuziehen.
Augenkontakt: Vorsichtig mit sauberem Wasser mindestens 15 Minuten spülen. Kontaktlinsen entfernen, falls vorhanden und leicht möglich. Weiterspülen. Bei anhaltender Reizung ärztliche Hilfe hinzuziehen.
Verschlucken: Mund gründlich ausspülen. Kein Erbrechen herbeiführen. Aufgrund der pharmakologischen Aktivität unverzüglich ärztlichen Rat einholen.
Wichtigste Symptome: Eine versehentliche systemische Exposition kann pharmakologische Effekte auslösen, darunter Hypoglykämie, Übelkeit und gastrointestinale Störungen.
Hinweise für den Arzt: Der Stoff ist ein pharmakologisch aktiver GLP-1/GIP-Rezeptoragonist. Symptomatisch behandeln. Nach relevanter Exposition Blutzucker überwachen. Kein spezifisches Antidot verfügbar.
ABSCHNITT 11 — Toxikologische Angaben
Akute Toxizität: Keine toxikologischen Daten für dieses Material verfügbar. Aufgrund der Peptidnatur ist eine geringe akute Toxizität zu erwarten.
Expositionswege:
- Einatmen: Staub kann die Atemwege reizen
- Haut: Kann leichte Reizungen verursachen; eine systemische Aufnahme eines pharmakologisch aktiven Stoffs ist nicht auszuschließen
- Augen: Kann Reizungen verursachen
- Verschlucken: Kann gastrointestinale Effekte verursachen; pharmakologische Aktivität möglich
Pharmakologische Aktivität: Der Stoff ist ein potenter GLP-1/GIP-Rezeptoragonist. Die Aktivierung dieser Rezeptorsysteme ist in der Literatur mit einer glukoseabhängigen Modulation der Insulinsekretion, der Glucagonfreisetzung und der Magenmotilität assoziiert. Eine versehentliche Exposition kann daher pharmakologische Effekte auslösen, darunter Hypoglykämie, Übelkeit oder gastrointestinale Störungen.
Chronische Toxizität: Keine Daten verfügbar.
Karzinogenität: Keine Daten für diesen Stoff verfügbar. Nicht von IARC, NTP oder OSHA gelistet.
Keimzellmutagenität: Keine Daten verfügbar.
Reproduktionstoxizität: Keine Daten verfügbar.
STOT (einmalige / wiederholte Exposition): Keine Daten verfügbar.
Aspirationsgefahr: Nicht anwendbar.
ABSCHNITT 5 — Maßnahmen zur Brandbekämpfung
Löschmittel: CO2, Trockenlöschmittel, Schaum oder Wassersprühnebel.
Ungeeignete Löschmittel: Keine bekannt.
Besondere Gefahren: Organisches Peptidpulver, unter normalen Bedingungen nicht brennbar. Thermische Zersetzung kann Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Stickoxide freisetzen.
Schutzausrüstung für Einsatzkräfte: Umluftunabhängiges Atemschutzgerät und vollständige Schutzkleidung.
ABSCHNITT 6 — Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen: Staubbildung vermeiden. Geeignete PSA tragen (Handschuhe, Atemschutz, Augenschutz). Ausreichende Belüftung sicherstellen.
Umweltschutzmaßnahmen: Freisetzung in Abflüsse, Gewässer oder Boden verhindern.
Eindämmung und Reinigung: Pulver sorgfältig und staubarm mit geeigneten Hilfsmitteln aufnehmen. In einen verschlossenen, gekennzeichneten Abfallbehälter überführen. Kontaminierte Oberflächen mit Wasser reinigen.
ABSCHNITT 7 — Handhabung und Lagerung
Handhabung:
- Nur in Laborumgebungen mit geeigneten technischen Schutzmaßnahmen verwenden
- Staubbildung minimieren
- Standard-PSA tragen (Handschuhe, Laborkittel, Augenschutz)
- Einatmen, Verschlucken und Hautkontakt vermeiden
- Pulver im Abzug oder in gut belüfteten Bereichen handhaben
- Nach der Handhabung Hände gründlich waschen
Lagerung:
- Bei −20 °C im original verschlossenen Behältnis lagern
- Vor Licht, Hitze und Feuchtigkeit schützen
- Behälter dicht verschlossen halten
- Von Oxidationsmitteln getrennt lagern
- Nur für Forschungszwecke
Rekonstituierte Lösungen: Geringere Stabilität als das Lyophilisat. Kurzfristig gekühlt (2–8 °C) handhaben oder aliquotiert einfrieren. Vor Licht schützen. Wiederholte Frier-Tau-Zyklen vermeiden.
ABSCHNITT 8 — Begrenzung und Überwachung der Exposition / Persönliche Schutzausrüstung
Expositionsgrenzwerte: Keine Arbeitsplatzgrenzwerte festgelegt.
Technische Schutzmaßnahmen: Lokale Absaugung oder Abzug bei der Handhabung von Pulver.
| Schutz | Empfehlung |
|---|---|
| Hände | Nitrilhandschuhe (doppelte Behandschuhung empfohlen) |
| Augen | Schutzbrille nach EN 166 |
| Haut | Laborkittel, lange Ärmel |
| Atemwege | FFP2 oder höherwertig bei der Handhabung von Pulver |
Hygienemaßnahmen: Nach der Handhabung Hände gründlich waschen. Im Arbeitsbereich nicht essen, trinken oder rauchen.
ABSCHNITT 9 — Physikalische und chemische Eigenschaften
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Aussehen | Weißes bis cremefarbenes Lyophilisat |
| Geruch | Keiner |
| Geruchsschwelle | Nicht bestimmt |
| Schmelzpunkt | Nicht bestimmt (Zersetzung vor dem Schmelzen) |
| Siedepunkt | Nicht anwendbar |
| Flammpunkt | Nicht anwendbar |
| Verdampfungsgeschwindigkeit | Nicht anwendbar |
| Entzündbarkeit | Nicht als entzündbar eingestuft |
| Dampfdruck / Dampfdichte | Nicht anwendbar |
| Relative Dichte | Nicht bestimmt |
| Löslichkeit | Löslich in wässrigen Puffern |
| Verteilungskoeffizient (log Pow) | Nicht bestimmt |
| Selbstentzündungstemperatur | Nicht bestimmt |
| Zersetzungstemperatur | Nicht bestimmt |
| Viskosität | Nicht anwendbar |
| Explosive / oxidierende Eigenschaften | Nicht zu erwarten |
| Stabilität | Stabil bei −20 °C; empfindlich gegenüber Hitze und Feuchtigkeit |
ABSCHNITT 10 — Stabilität und Reaktivität
Reaktivität: Keine gefährlichen Reaktionen unter normalen Verwendungsbedingungen.
Chemische Stabilität: Stabil unter den empfohlenen Lagerbedingungen (−20 °C, verschlossen, vor Licht geschützt).
Zu vermeidende Bedingungen: Hitze, Feuchtigkeit, Luftexposition, wiederholte Frier-Tau-Zyklen, längere Lichteinwirkung.
Unverträgliche Materialien: Starke Oxidationsmittel, starke Säuren, starke Basen.
Gefährliche Zersetzungsprodukte: Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Stickoxide.
ABSCHNITT 12 — Umweltbezogene Angaben
Ökotoxizität: Keine Daten verfügbar. Bei Forschungsmengen sind keine signifikanten Umweltrisiken zu erwarten.
Persistenz und Abbaubarkeit: Als Peptid voraussichtlich biologisch abbaubar. Keine Prüfdaten verfügbar.
Bioakkumulationspotenzial: Keine Bioakkumulation zu erwarten.
Mobilität im Boden: Wasserlöslich; kann im Boden mobil sein.
PBT- / vPvB-Beurteilung: Nicht durchgeführt; keine Daten verfügbar.
Andere schädliche Wirkungen: Freisetzung in Gewässer, Abflüsse oder Boden verhindern.
ABSCHNITT 13 — Hinweise zur Entsorgung
Entsorgungsverfahren: Entsorgung gemäß lokalen, regionalen und nationalen Vorschriften für Laborchemikalienabfälle und pharmakologisch aktive Verbindungen.
Kontaminierte Verpackung: Als Chemikalienabfall entsorgen. Behälter nicht wiederverwenden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen: Nicht über Hausmüll oder Kanalisation entsorgen. Verbrennung in einer zugelassenen Anlage empfohlen.
ABSCHNITT 14 — Angaben zum Transport
| Vorschrift | Einstufung |
|---|---|
| ADR (Straße) | Nicht reguliert |
| IMDG (See) | Nicht reguliert |
| IATA (Luft) | Nicht reguliert |
| UN-Nummer | Nicht zugewiesen |
| Ordnungsgemäße Versandbezeichnung | Nicht anwendbar |
| Gefahrenklasse | Nicht anwendbar |
| Verpackungsgruppe | Nicht anwendbar |
| Umweltgefahren | Nicht als meeresschadstoffhaltig eingestuft |
Besondere Vorsichtsmaßnahmen: In isoliertem Behälter mit Kühlakkus versenden. Kennzeichnung: „Nur für Forschungszwecke — Nicht zur Anwendung am Menschen“.
ABSCHNITT 15 — Rechtsvorschriften
EU-Vorschriften:
- Nicht registrierungspflichtig nach REACH (EG) Nr. 1907/2006 bei Mengen unter 1 Tonne pro Jahr
- Erfüllt auf Basis der verfügbaren Daten nicht die Einstufungskriterien der CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008
- Nicht als Arzneimittel in der EU zugelassen. Ausschließlich als Forschungsreagenz bereitgestellt und nicht für therapeutische Zwecke in Verkehr gebracht.
Weitere Vorschriften:
- Keine kontrollierte Substanz
- Nicht im Rotterdamer Übereinkommen gelistet
- Nicht im Stockholmer Übereinkommen gelistet
Stoffsicherheitsbeurteilung: Nicht durchgeführt.
Produktstatus: Nur für Forschungszwecke. Nicht für therapeutische, diagnostische oder kosmetische Anwendungen am Menschen oder Tier zugelassen.
ABSCHNITT 16 — Sonstige Angaben
Revisionsdatum: [Datum eintragen]
Version: 1.1 — ersetzt Version 1.0
Abkürzungen: CLP — Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung · GHS — Global Harmonisiertes System · PSA — Persönliche Schutzausrüstung · RUO — Nur für Forschungszwecke · HPLC — Hochleistungsflüssigkeitschromatographie · Aib — α-Aminoisobuttersäure · PBT — persistent, bioakkumulierbar, toxisch · vPvB — sehr persistent, sehr bioakkumulierbar · STOT — spezifische Zielorgan-Toxizität
Referenzen: CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 · REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006
Haftungsausschluss: Dieses Sicherheitsdatenblatt richtet sich an geschultes Laborpersonal im Umgang mit Materialien in Forschungsqualität. Die Angaben beruhen auf dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung. Das Dokument begründet keine Eignung für therapeutische, diagnostische oder verbraucherbezogene Anwendungen. Anwender haben die Eignung des Materials für ihren jeweiligen Zweck selbst zu beurteilen.
BIONIX RESEARCH — info@bionixresearch.com
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.
LAGERUNG UND HANDHABUNG
Stabilität lyophilisierter Peptide
Alle BIONIX Research-Produkte werden mittels Lyophilisation hergestellt – einem pharmazeutischen Gefriertrocknungsverfahren, das eine stabile kristalline Struktur erzeugt und etwa 95 % der Feuchtigkeit aus der Peptidverbindung entfernt.
Diese Technologie gewährleistet eine Stabilität von bis zu 3–4 Monaten bei Umgebungstemperatur während Versand und Lagerung. Das Ergebnis: ein reines, fluffiges weißes Pulver, das seine strukturelle Integrität bis zur Rekonstitution beibehält – unabhängig von den logistischen Bedingungen.
| Bedingung | Dauer |
|---|---|
| -20 °C | Bis zu 24 Monate |
| 2–8 °C | Bis zu 3 Monate (kurzfristig) |
Vor Licht und Feuchtigkeit schützen. Der lyophilisierte Zustand verhindert hydrolytischen Abbau und erhält die Integrität der Peptidbindungen.
Rekonstitutionsprotokoll:
- Lösungsmittel: Steriles bakteriostatisches Wasser oder geeigneter Puffer
- Technik: Lösungsmittel langsam entlang der Fläschchenwand hinzufügen
- Mischen: Vorsichtig schwenken, bis gelöst – nicht schütteln oder vortexen (Scherkräfte beschädigen Peptidbindungen)
- Sterilität: Während des gesamten Vorgangs aseptische Bedingungen einhalten
Lagerung nach Rekonstitution:
- 2–8 °C: Innerhalb von 4 Wochen verwenden
- Aliquotieren und bei -20 °C für längere Lagerung einfrieren
- Wiederholte Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden
- Vor Licht und Feuchtigkeit schützen
Das 3-Stufen-Lagerungsprotokoll
STABIL – Vorrekonstitutionsphase (bis zu 4 Monate) Nicht rekonstituierte lyophilisierte Peptide bleiben bei Raumtemperatur (15–25 °C) chemisch stabil für 3–4 Monate, wenn sie vor direktem Sonnenlicht und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Die versiegelte Vakuumverpackung bietet während dieses Zeitfensters oxidativen Schutz.
FRISCH – Aktivphase (bis zu 30 Tage) Nach Rekonstitution mit bakteriostatischem Wasser ist sofortige Kühlung bei 2–8 °C erforderlich. Die Stabilität nimmt oberhalb dieser Schwelle rapide ab – für optimale Konservierung innerhalb von 30 Minuten nach Rekonstitution kühlen.
KONSERVIERUNG – Langzeitphase (6–12 Monate+) Für längere Lagerung über 30 Tage hinaus bei -20 °C lagern (Standard-Gefrierschrank, nicht frostfrei). Bei dieser Temperatur behalten die meisten rekonstituierten Peptide ihre Stabilität für 6–12 Monate. Hinweis: Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden – jede Temperaturschwankung beeinträchtigt die Peptidbindungen.
Zu überwachende Qualitätsindikatoren
- Sichtprüfung: Die Lösung sollte klar bleiben; Trübung deutet auf Abbau hin
- Ausfällung: Partikel signalisieren Proteindenaturierung – sofort entsorgen
- Temperaturprotokolle: Kalibriertes Thermometer verwenden; Kühlschranktür-Lagerung schwankt stärker als hintere Regale
- Zeiterfassung: Jedes Fläschchen mit Rekonstitutionsdatum beschriften – 30-Tage-Countdown beginnt beim Mischen
Best Practices für die Handhabung
Peptide bis zur Rekonstitution in ihren Original-Braunglasfläschchen lagern. Nach Rekonstitution: Dunkles Glas, lichtundurchlässige Lagerbehälter empfohlen. Fläschchen niemals direktem Sonnenlicht oder UV-Licht aussetzen – Photoabbau erfolgt innerhalb von Stunden.
Für das detaillierte vollständige Peptid-Lagerungsprotokoll greifen Sie auf unseren Leitfaden zu. Vollständiges Peptid-Lagerungsprotokoll
Dieses Produkt ist ausschließlich für die Laborforschung bestimmt. Nicht für die Anwendung am Menschen, nicht für therapeutische Zwecke und nicht für In-vivo-Studien am Menschen zugelassen.
Der Käufer bestätigt, dass dieses Produkt ausschließlich für Forschungszwecke in einer angemessenen Laborumgebung verwendet wird.
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